Viel mehr als nur ein Abstellraum

Energiesparen fängt im Keller an: Eine Perimeterdämmung verhindert, dass Wärme ans Erdreich verloren geht. Foto: djd/FPX Fachvereinigung

Die Nutzung des Kellers als Wohnfläche setzt eine gute Wärmedämmung voraus

(djd). Früher wurde der Keller vorwiegend als Abstellraum für Heizung und Waschmaschine und als Stauraum etwa für Lebensmittelvorräte genutzt. In den letzten Jahren aber hat der Keller als zusätzlicher Wohnraum immer mehr an Bedeutung gewonnen. „Eine Entscheidung gegen den Keller ist für Bauherren unumkehrbar”, mahnt Martin Schmidt von RGZ24.de. Spätestens wenn sich bei einer jungen Familie Nachwuchs ankündige, werde ein kellerloses Raumkonzept schnell zum Problem. „Ein Anbau kommt dann meist viel teurer als der Keller”, so Schmidt.
Ein Keller kann beispielsweise ein Gästezimmer beherbergen, er kann zum Raum für das Homeoffice werden, zum zusätzlichen Spielzimmer für die Kinder, zur privaten Fitness- und Wellness-Oase oder zum Ort für lautstarke oder platzintensive Hobbys. Voraussetzung für eine sinnvolle Nutzung des Kellers als Wohnraum ist allerdings generell eine ausreichende Dämmung. Mit Extruderschaum (XPS) beispielsweise ist dies kein Problem.

Geeignete Materialien für die Dämmung des Kellers

Jede Neubaumaßnahme sollte mit der Planung der Dämmung beginnen. Denn nur zu diesem Zeitpunkt lässt sich eine geschlossene Perimeterdämmung realisieren, die aus einer Dämmschicht unter der Bodenplatte und der Dämmung der Kelleraußenwände besteht. Bei Neubauten ohne Keller ist die Dämmung unter der Bodenplatte eine sichere Basis für einen optimalen Wärmeschutz. Eine Nachrüstung der Perimeterdämmung ist im Übrigen nur zum Teil möglich. Alle Informationen dazu findet man unter www.xps-waermedaemmung.de.
XPS ist stark genug, um die Last des Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus des Hauses zu tragen. An die Kellerwände werden die pastellfarbenen Dämmplatten von außen auf die Mauerabdichtung geklebt. Dank seiner geschlossenen Struktur hält das Dämmmaterial dem feuchten Erdreich und dem Grundwasser problemlos stand - die Funktion der Wärmedämmung ist so über Jahrzehnte sichergestellt.

Häuser mit Keller lassen sich besser verkaufen

Wer ein Haus baut, denkt zunächst einmal nicht daran, es vielleicht irgendwann verkaufen zu wollen oder zu müssen - tatsächlich ist dieser Fall aus den unterschiedlichsten Gründen aber gar nicht so selten. Auch dann zahlt es sich buchstäblich aus, wenn die Immobilie über einen Keller verfügt: In einer Studie der DIA Consulting AG bestätigten beispielsweise 91 Prozent der befragten Immobilienmakler, dass unterkellerte Häuser leichter verkauft werden könnten.
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