Wales: MPR-Schüler auf Reisen im kleinsten Land des Vereinigten Königreichs

Herrliche Tage in Wales haben 50 Schüler der Max-Planck-Realschule erlebt. (Foto: Silke Maier)
Bretten: Max-Planck-Realschule |

Jeden Tag ein volles Programm von früh morgens bis spät abends. Jeden Tag kilometerlange Wanderungen und Stadterkundungen. Jeden Tag ein Wetter, das sich nicht immer von der schönsten Seite zeigte. Und trotzdem hörte man kein einziges Klagen oder  Jammern von 50 Schülern der Max-Planck-Realschule , die auch dieses Jahr wieder unter Leitung von Silke Maier, Christoph Hellmuth und Julian Dambach Wales besuchten.

Vielmehr ließen sich alle Schüler von diesem Land begeistern und konnten nicht genug bekommen von all den Eindrücken, die Wales zu bieten hat.

Küstenwanderungen und Seebad-Besuch

Einen wesentlichen Teil im Programm nahmen dieses Jahr die Küstenwanderungen ein, kein Wunder bei 1200 Kilometer Küstenlinie, die Wales bietet. So stieg man zum Beispiel bei St. David´s in den Welsh Coast Path ein und wurde belohnt durch sagenhafte Ausblicke, Begegnungen mit Robben und Delphinen und natürlich durch Badeerlebnisse in den stürmischen Wellen des Atlantiks. Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch des walisischen Seebads Aberyswyth an der Cardigan Bay. Mit der Stadtseilbahn, die 1896 erbaut wurde, ging es auf den Constitution Hill. Von dort oben hatte man einen sagenhaften Blick über die Stadt und entlang der Küste, der schon den Maler William Turner begeisterte. Spielte auch das Wetter nicht immer mit, boten doch die dunklen Wolken am Himmel einen eindrucksvollen Kontrast zu den grünen walisischen Hügeln.

Wildpferde und Parlamentsdiskussionen

Die Gower Halbinsel mit ihren Wildpferden, mit den sagenhaften Stränden und den wunderschönen kleinen Seebädern ließ die Schüler in wahre Begeisterungsstürme verfallen. Pferde in freier Wildbahn, die einsame Autostraßen kreuzen, kilometerlange Sandstrände, beschauliche Fischerstädtchen ließen manchen Schüler ins Träumen kommen. Ach, wie gerne würde mancher doch dort leben. Dieses Jahr war leider auf Grund terminlicher Schwierigkeiten kein Besuch in der Partnerstadt Pontypool möglich. Allerdings bekamen die Schüler Politik hautnah mit, denn sie waren eingeladen, eine Sitzung des walisischen Parlaments in Cardiff mitzuerleben. Und natürlich wurde über den Brexit diskutiert, nicht nur von den Parlamentariern, sondern die MPR-Schüler ließen es sich nicht nehmen, nach der Führung mit einigen Walisern über dieses Thema zu diskutieren.

Spaziergang um die Bucht von Swansea

Am letzten Tag wurde zum Abschluss bei herrlichem Sonnenschein noch ein Spaziergang um die Bucht von Swansea gemacht. Hier konnte man die kleinen Restaurants bewundern, in den angelegten Parkanlagen die Seele baumeln lassen oder am Meer ausgefallene Muscheln sammeln. Der Abschied von Wales fiel allen schwer, einziger Trost bleibt jedoch, dass es im nächsten Jahr für die diesjährigen Wales-Fahrer nach Südengland geht.
Silke Maier

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