100 Jahre Reisetaubenverein „Kehre wieder“

Hintere Reihe von links nach rechts: Gerd Hacker, Norbert Hawlitzky, Friedbert Doll (1. Vorsitzender), Adelheid Feßler, Rolf Feßler (Kassier), Peter Hawlitzky (2. Vorsitzender), Jörg Groß, Wolfgang Wack, Volker Heilig. Vordere Reihe von links nach rechts: Herbert Machauer (Schriftführer), Sandy Groß, Leo Groß (Foto: kk)

In einer Feierstunde gedachten die Mitglieder des Bruchsaler Reisetaubenvereins „Heimatliebe“ der hundertsten Wiederkehr ihrer Vereinsgründung. Heute nennt sich der Verein „Kehre wieder“.

Bruchsal (kk) Der erste Vorsitzende Friedbert Doll durfte in der Feierstunde etliche Mitglieder im Vereinsheim im unteren Schlossgarten begrüßen. Er trug im Rahmen der Feierlichkeiten einen Rückblick über die 100-jährige Vereinsgeschichte vor.

Tierfreunde finden sich zusammen

Das Gründungsjahr 1916 fällt in eine geschichtsträchtige Zeit: Es tobte der 1. Weltkrieg. Trotzdem fanden sich in Bruchsal Tierfreunde zusammen, um einen Reisetaubenverein aus der Taufe zu heben. Die Zucht von Reisetauben muss sich in jenen Jahren großer Beliebtheit erfreut haben, denn unabhängig voneinander wurden in der Barockstadt zwei weitere Vereine gegründet. Am 28. Dezember 1952 trafen sich die Mitglieder der drei Bruchsaler Reisetaubenvereine im „Rheinischen Hof“ zu einer gemeinsamen Versammlung. Man strebte eine Vereinigung der bisher getrennt agierenden Vereine an. Schließlich wurde vom Verein „Heimatliebe“ das Gründungsdatum übernommen. Als zukünftige Bezeichnung wählte man den Namen des zahlenmäßig am stärksten vertretenen Vereins „Kehre wieder“.

Große Herausforderung: Bau eines Vereinsheimes

Einer großen Herausforderung stellte sich der Verein im Jahre 1979 bis 1980 mit dem Bau einer eigenen Heimstatt. Bisher war man im Gebäude des Athletik-Sport-Vereins (ASV) Bruchsal untergekommen. Schließlich konnte man von der Stadt ein 25 Ar großes Grundstück für die Dauer von 30 Jahren pachten. So entstand auf einer Fläche von zehn mal zwanzig Metern in Eigenarbeit das neue Vereinsheim. Insgesamt wurden 8.000 ehrenamtliche Stunden erbracht, die Materialkosten beliefen sich auf 60.000 DM.
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