Europa erleben am Edith-Stein-Gymnasium

Schüleraustausch am Edith-Stein-Gymnasium. Europa erleben stand im Mittelpunkt. (Foto: Kim Wolfinger)

Schüleraustausch am Edith-Stein-Gymnasium. Europa erleben stand im Mittelpunkt.

Bretten (Kim Wolfinger) Ob nun der junge Rumäne, der über die Problematik der „Friendzone“ philosophierte oder die zwei dänischen Schüler, die den Humor ihres Landes mit einer Ohrfeige verbildlichten - Wer von ihnen das Highlight des Europatages am Edith-Stein-Gymnasium (ESG) in Bretten gebildet hat, bleibt unklar. Der zweite Europaprojekttag wurde im Rahmen des alljährlichen Schüleraustausches veranstaltet. Alle Schüler der Klassenstufe zehn des ESG sowie ihre Austauschschüler der Partnerschulen in Rumänien (Honterus-Lyceum in Braʂov/Kronstadt), Tschechien (Gymnázium Petra Bezruče in Frýdek-Místek), Dänemark (Frederiksborg Gymnasium in Hillerød) und Polen (Gimnazjum w Łucce in Lubartów) widmeten sich an diesem Projekttag dem Thema Europa, einschließlich den Unterschieden und Gemeinsamkeiten, die Europas Vielfalt ausmachen.

Der typische Sonntag ist überall gleich

Die Jugendlichen haben in multikulturellen Gruppen verschiedene Themen wie Schulsystem, Politik, Religion und Geschichte bearbeitet. Die Verständigung fand vorwiegend auf Englisch statt, wobei die deutschen Schüllers dabei als Dolmetscher fungierten. Es tauschten sich nämlich nicht nur die Jugendlichen der fünf Nationen über Sitten und Bräuche ihres Heimatlandes aus, in einigen Gruppen waren auch Schüler der Vorbereitungsklassen anwesend, die Informationen zu ihrer jeweiligen Heimat miteinbrachten. Die mit viel Engagement erarbeiteten Vorträge wurden von allen Schülern des Austauschs präsentiert und lieferten einen Einblick in den Alltag und die Gewohnheiten in anderen Ländern. So nahmen die Schüler am Ende des Tages nicht nur die wichtigsten Phrasen in der jeweils anderen Landessprache mit nach Hause, sondern wissen nun auch, dass ein typischer Sonntag in allen fünf Ländern nach dem gleichen Muster abläuft.

Grenzüberschreitenden Freundschaften für den Frieden

Abgesehen vom inhaltlichen Wissen dieses Projekttages haben die Schüler des ESG und seiner Partnerschulen jedoch eine noch viel wichtigere Erkenntnis gewonnen: Die europäische Gemeinschaft gibt es noch, egal welche Art von Schlagzeilen man regelmäßig in den Zeitungen liest. Und für die Jugendlichen wurde sie anschaulicher und greifbarer als je zuvor. Auch Schulleitern Annelie Richter betonte noch einmal die Bedeutung dieses Tages für Europa und die Schüler selbst. Sie sei sehr glücklich über die Anwesenheit aller und sei sich sicher, dass die grenzüberschreitenden Freundschaften, die innerhalb dieses Schüleraustausches geschlossen worden sind, ihren Teil dazu leisten werden, den Frieden in Europa zu sichern.
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