Jubiläumswochenende: Brettens Partnerstädte zeigen sich von ihrer bunten Seite

Auf der Partnerschaftsbühne am Seedamm gestalteten Brettens Partnerstädte ein buntes Programm zum Jubiläumswochenende und zogen zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an.

Bretten (wh) Gute Stimmung bereits zu Beginn verbreiteten die Gruppen aus dem französischen Bellegarde. Die Kapelle spielte unter anderem eine fröhliche Variante von Udo Lindenbergs „Griechischer Wein“ und die Gruppe J‘danse machte lebenslustig mit Tanz und Gesang weiter. Es wurde nicht nur auf, sondern auch vor der Bühne das Tanzbein geschwungen.

Eine mittelalterliche Tanzvorführung, die ein Hauch Peter-und-Paul-Fest auf die Partnerschaftsbühne zauberte, zeigten die Gruppe Leucoreadorf Bystrica aus der Lutherstadt Wittenberg. Ihr Tanz erzählte gleichsam eine Geschichte. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch darum herum gab es daher einige Details zu entdecken, zum Beispiel einen Henker, der nur auf seinen Einsatz wartete.
Europäische Gefühle kamen auf, als die Streichergruppe aus Longjumeau mit „Freude schöner Götterfunken“ ihr Programm begannen. Die noch sehr jungen Musikerinnen und Musiker zeigten großes Talent.

Volkstanzgruppe aus Nadwar sang auf Deutsch

Begeisterung rief auch die Volkstanzgruppe aus dem ungarischen Nadwar hervor. Sie zeigten traditionellen Tanz in ebenso traditionellen Trachten und sangen gleichzeitig deutsche Volkslieder dazu. In Nadwar gibt es eine große Minderheit von Nachkommen der sogenannten Donauschwaben. Von Ende des 17. bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderten viele Deutsche in das Gebiet des heutigen Ungarns aus. Begleitet wurde die Gruppe von zwei Akkordeonspielern.



Feierliches und gleichzeitig typisch südländisches Flair verbreitete die portugiesische Mandolinengruppe aus Condeix-a-Nova. Der typische melancholische Charakter der Mandoline wurde gekonnt von den sieben Musikerinnen und Musikern in Szene gesetzt.

MelloD aus Pontypool, die „Nightingales from Wales“, zu deutsch die Nachtigallen aus Wales, machten diesem Titel alle Ehre. Mehrstimmig intonierten die Sängerinnen moderne Popsongs, haben aber auch traditionelle walisische Lieder im Repertoire. Bereits zum Festakt des 32. Europafestes 2015 haben sie ihr Publikum, damals in der Stadtparkhalle, begeistert.
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