Kinoprogramm in der Kinostar Filmwelt Bretten vom 22. bis 28. Dezember

MOANA - (Pictured) Moana and Maui. (Foto: ©2016 Disney. All Rights Reserved.)
 
Daniil Trifonov. (Foto: ©Deutsche Grammophon)
Bretten: Kinostar Filmwelt |

Diese Woche neu im Kino: Der Animationsfilm Vaiana rund um die gleichnamige Häuptlingstochter greift die Mythen der neuseeländischen Ureinwohner, der Maori, auf und übersetzt sie in eine kindgerechte filmische Bildsprache.

Vaiana - Digital 3D (FSK 0)

Sportlich, flink, temperamentvoll, unfassbar clever und stets dem Motto „geht nicht, gibt’s nicht“ verpflichtet – das ist die 16-jährige Vaiana, Tochter des Motunui-Häuplings Tui. Seit ihrer Geburt hat Vaiana eine ganz besondere Verbindung zum Ozean, weshalb es sie ziemlich stört, dass sich ihre Stammesgenossen mit ihren Booten nie über das nahe Riff hinauswagen, das ihre Insel umschließt. Doch als ihre Familie schließlich Hilfe braucht, setzt sie die Segel und reist los. Unterwegs trifft sie auf die Halbgott-Legende Maui, um den sich unzählige Mythen ranken und der zum Beispiel ganze Inseln aus dem Meer hieven kann. Begleitet von dem dämlichen Hahn Heihei und dem niedlichen Hausschwein Pua wandeln die Häuplingstochter und Maui auf den Spuren von Vaianas Vorfahren und treffen auf furchterregende Kreaturen.

Der Film läuft von Donnerstag bis Mittwoch um 14.15 Uhr sowie um 17.45 und 20 Uhr in Digital 3D, nicht jedoch am Heiligabend-Samstag. Am Freitag und Sonntag dagegen läuft er auch um 22.45 Uhr in 3D.

Live aus der Berliner Philharmonie: Das Silvesterkonzert mit Sir Simon Rattle und Daniil Trifonov (FSK 0)

Bevor zum Jahreswechsel 2016/2017 die Champagnerkorken knallen, ist in den von einer spritzigen Lustspielouvertüre des sowjetischen Komponisten Dmitri Kabalewski eröffneten Silvesterkonzerten der Berliner Philharmoniker zunächst einmal Tastendonner allererster Güte zu erleben, wenn Daniil Trifonov das Podium betritt. Der wie sein vier Jahre älterer Pianistenkollege Igor Levit in Nischni Nowgorod (vormals Gorki) geborene 25-jährige Musiker zählt seit dem Gewinn des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbs im Jahr 2011 nicht nur zu
den technisch überragenden, sondern auch musikalisch interessantesten Pianisten der jüngeren Generation. Nachdem bereits ein Mitschnitt seines von Presse und Publikum gleichermaßen umjubelten Debüts in der New Yorker Carnegie Hall auf CD erschienen war, legte Trifonov 2015 auf Tonträger seine Interpretationen einiger der anspruchsvollsten Variationenwerke von Sergej Rachmaninow nebst einer eigens komponierten Hommage an den von ihm bewunderten Komponisten und Virtuosen vor – und das Feuilleton geriet ins Jubeln (»Hut ab vor diesem Rachmaninow!«), Seufzen (»Verweile doch, Tonaugenblick, du bist so schön!«) und Schwärmen (»Ein hoch kultivierter Virtuose mit unbegrenzten technischen Möglichkeiten«).
Auch im Rahmen seines Debüts bei den Berliner Philharmonikern spielt Trifonov eine Komposition von Rachmaninow: das Dritte Klavierkonzert, das vielen Interpreten des Werks als das schwierigste Klavierkonzert aller Zeiten gilt. Mit lyrischen Passagen, die zumindest dem Publikum etwas Zeit zum Durchatmen geben, bevor es die nächste Runde pianistischer Brillanz zu bestaunen gilt, geizt die Komposition deshalb aber keineswegs. Der zweite Teil des Silvesterprogramms klingt mit einigen der schmissigsten Slawischen Tänze von Antonín Dvořák aus. Zuvor sind aber noch Auszüge aus William Waltons 1923 uraufgeführter Façade zu erleben – einem literarisch-musikalischem Zwitterwerk, dessen frech aufmüpfiger, bei allem Nonsens hintergründiger Witz sich kaum besser beschreiben lässt als mit den Worten »very british«. Dass das von seinen Autoren (die Texte stammen von Edith Sitwell) als »Entertainment« bezeichnete Werk von keinem anderen raffinierter dargeboten werden kann als von Simon Rattle, liegt auf der Hand. Denn als Brite hat das Verb »to entertain« für ihn zwei Bedeutungen: »einladen« und »unterhalten«. Und in genau diesem Sinne freuen sich Sir Simon und die Berliner Philharmoniker darauf, Sie zu ihren Silvesterkonzerten zu begrüßen.

Spielzeiten

Donnerstag
14.00 „Die Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien“
14.15 „Vaiana“
14.45, 17.00 & 20.00 „Rogue One: A Star Wars Story“ in Digital 3D
16.00 & 18.15 „Sing“
17.45 & 20.15 „Vaiana“ in Digital 3D
20.30 „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

Freitag
14.00 „Die Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien“
14.15 „Vaiana“
14.45, 17.00, 20.00 & 23.00 „Rogue One: A Star Wars Story“ in Digital 3D
16.00 & 18.15 „Sing“
17.45, 20.15 & 22.45 „Vaiana“ in Digital 3D
20.30 „Willkommen bei den Hartmanns“
23.00 „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“
23.00 Spar-Kino 7€: „Rogue One: A Star Wars Story“ in Digital 3D

Samstag
14.00 „Rogue One: A Star Wars Story“ in Digital 3D
14.15 „Vaiana“
14.30 „Sing“

Sonntag
14.00 „Die Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien“
14.15 „Vaiana“
14.45, 17.00, 20.00 & 23.00 „Rogue One: A Star Wars Story“ in Digital 3D
16.00 & 18.15 „Sing“
17.45, 20.15 & 22.45 „Vaiana“ in Digital 3D
20.30 „Willkommen bei den Hartmanns“
23.00 „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

Montag
14.00 „Die Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien“
14.15 „Vaiana“
14.45, 17.00 & 20.00 „Rogue One: A Star Wars Story“ in Digital 3D
16.00 & 18.15 „Sing“
17.45 & 20.15 „Vaiana“ in Digital 3D
20.30 „Willkommen bei den Hartmanns“

Dienstag
14.00 „Die Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien“
14.15 „Vaiana“
14.45, 17.00 & 20.00 „Rogue One: A Star Wars Story“ in Digital 3D
16.00 & 18.15 „Sing“
17.45 & 20.15 „Vaiana“ in Digital 3D
20.30 „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

Mittwoch
14.00 „Die Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien“
14.15 „Vaiana“
14.45, 17.00 & 20.00 „Rogue One: A Star Wars Story“ in Digital 3D
16.00 & 18.15 „Sing“
17.45 & 20.15 „Vaiana“ in Digital 3D
20.30 „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“
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