"Man sieht nur lachende Gesichter" – Ausgelassene Stimmung am Bunten Samstag in Bretten

 

Ein Treffpunkt der Generationen und die Würdigung freundschaftlicher Beziehungen: So lässt sich die ausgelassene Stimmung rund um den Seedamm, den Marktplatz und den Viehmarkt am zweiten Tag des Geburtstags-Wochenendes der Melanchthonstadt Bretten beschreiben.

Bretten (hk) Ein Treffpunkt der Generationen und die Würdigung freundschaftlicher Beziehungen: So lässt sich die ausgelassene Stimmung rund um den Seedamm, den Marktplatz und den Viehmarkt am zweiten Tag des Geburtstags-Wochenendes der Melanchthonstadt beschreiben. Denn Grund zum Feiern gab es genug. Genau 1250 Jahre ist es her, dass die Stadt Bretten zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Darauf stießen auch am Samstag zahlreiche Brettener und viele auswärtige Besucher an und ließen sich durch die facettenreichen Veranstaltungen und von leckerem Essen "auf die Hand" begeistern. Das außergewöhnliche Flair, das die Stadt umgab, fing die Menschen ein und trug zu vielen schönen gemeinschaftlichen Stunden bei. Besonders rund um die Partnerschaftsbühne ließen es sich die Besucher nicht nehmen, ein paar Minuten zu verweilen und der Musik und den Tanzvorstellungen zuzuhören und zuzuschauen. "Ich finde die Veranstaltungen bisher sehr ansprechend", so eine Besucherin aus Bauschlott. "Sie beleben die Stadt und es ist für jeden etwas geboten. Man merkt, wie viel Spaß jeder hat, man sieht nur lachende Gesichter. Das ist toll."

Großes Interesse für die Partnerstädte

Großes Interesse galt zudem den Vertretern der Partnerstädte, die auf der gegenüberlegenden Straßenseite der Partnerschaftsbühne mit den Besuchern ins Gespräch kamen. Zum Beispiel mit Diana Wenzel und Sophie Botta, die aus Wittenberg zu Gast in Bretten waren. Die Verwurzelung zwischen Bretten und Wittenberg reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, denn die Stadt mit rund 50000 Einwohnern ist der Ausgangsort der Reformation. "Es ist schön hier in Bretten zu sein", beginnt Diana Wenzel zu erzählen. "Man erfährt hier viel Neues, auch über die anderen Partnerstädte." Gefreut habe sie sich aber vor allem über das weitreichende Interesse der Brettener Bürger. "Es ist erstaunlich zu hören, dass viele Brettener regelmäßig Wittenberg besuchen und sich schon bestens auskennen", so Wenzel und führt fort: "Das hätte ich nie gedacht."

"Wir haben uns vorgenommen, wiederzukommen"

Auch Francoise Geoffroy aus Bellegarde ist von der Aufmerksamkeit der Brettener und von der Leistung der Stadt überwältigt: "Wahnsinn!", lacht die Vertreterin aus der französischen Stadt, die von zwei mehr als 1.000 Meter hohen Bergketten umgeben ist. "Alle die hier sind, sind begeistert." Für Eliane Magot aus Longjumeau sei es ebenso eine Freude in Bretten zu sein: "Ganz besonders bei diesem Anlass", sagt sie und wünscht der Stadt, mit der bereits seit 36 Jahren eine Partnerschaft besteht, einen wundervollen Geburtstag. "Es ist schön, dabei zu sein und vor allem bekannte Gesichter und Freunde wiederzusehen", so Magot. Aus Hemer, der Stadt am Nordrand des Sauerlandes, sind Marianne und Volker Schlegel zu Gast. "Die Stadt und ihre Bürger haben einen sehr positiven Eindruck auf uns gemacht", erzählt Marianne Schlegel. "Wir haben uns vorgenommen, wiederzukommen und uns die Stadt genauer anzusehen."

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1250 Jahre Bretten.
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