Schwarzwaldverein Bretten im Ahrtal

Die Schwarzwälder auf der Geierlaybrücke bei Mörsdorf
Bretten: Schwarzwaldverein | Schwarzwaldverein im schönen Ahrtal

Die Brettener Schwarzwälder mit Gästen weilten eine Woche lang in einem der kleinsten und malerischsten Seitentäler des Rheins, dem Ahrtal, mit Standquartier in Bad Neuenahr. Bei der Anfahrt gab es mit der grandiosen Geierlay-Brücke bei Mörsdorf, der längsten Hängeseilbrücke Deutschlands, einen Höhepunkt. Fast alle wagten den Spaziergang über die über 360 m lange und über 100 m hohe leicht schwankende, frei schwebende tolle Brücke. Auch der Backstage- Besuch des Nürburgrings, der in diesem Jahr 90 Jahre Rennsportgeschichte schreibt, war hochinteressant. Nicht von ungefähr nannte die Rennstrecke einst Jackie Stewart die Grüne Hölle. Eine Stadtrundfahrt in Bad Neuenahr brachte die ehemalige große Bedeutung des Staatsbades und der Region näher, ebenso die Stadtführung im nahen schönen mittelalterlichen Ahrweiler. Das bekannteste Bauwerk dort, der ehemalige Regierungsbunker, versetzte die Teilnehmer mit tollen Führungen in die Zeit des Kalten Krieges. Eine Planwagenfahrt zum Weingut Mönchsberger Hof in Mayschoß mit Winzervesper und dem guten Ahr-Wein war der gekonnte Abschluss des Tages. Bei den Resten der berühmtesten Brücke des 2. Weltkrieges, in Remagen, wurde viel Unbekanntes zur Brücke und ihrer Umgebung, im Krieg und nach Kriegsende berichtet. Die grandiosen Landschaften des Brohl- und des Ahrtales erschlossen sich bei einer Panoramafahrt zum weltbekannten Kloster Maria Laach, am gleichnamigen Eifel - Maar. Das eindrucksvolle Kloster hat zwar seine frühere Bedeutung verloren, aber es ist immer noch lebendig und passt in unsere Zeit. Über Bad Münstereifel, ein wahrer Genuss für Freunde mittelalterlicher Städte, ging die Rückfahrt vorbei am größten Teleskop der Eifel bei Effenberg durchs das wundervolle Ahrtal. Bonn, die ehemalige Bundeshauptstadt ist immer noch einen Besuch wert. Bei einer sehr informativen, interessanten Führung wurde nicht nur die historische Bedeutung erläutert, sondern auch die finanzielle Situation in der Bonn sich derzeit befindet, nicht zuletzt wegen der vielen UNO-Sitze. Eine Führung im geschichtsträchtigen ehemaligen Kanzlerbungalow rundete den Besuch ab. Auf der Heimfahrt nach Bretten wurde in Koblenz bei einer Fahrt mit dem Altstadtexpress ein Teil der bedeutenden Stadt an Rhein und Mosel besichtigt. Im quirligen, romantischen Bacharach wurde noch eine letzte Kaffee-Pause eingelegt, Der herzliche Dank aller Teilnehmer galt schließlich dem Organisator der Fahrt Otto Schäfer und seiner Frau Uschi, die alles bestens organisiert und durchgeführt hatten.
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