Strebetendenz-Theorie in Tel Aviv und Graz

Seminarteilnehmer und Bernd Willimek (vorne links), Daniela Willimek (daneben, sitzend), Prof. Dr. Richard Parncutt (hinten vor der Tür, helles Hemd).

Die Strebetendenz-Theorie und ihre Beschreibungen zur emotionalen Wirkung musikalischer Harmonien war das Thema zweier Vorträge in Graz und Tel Aviv.

Sie zieht immer weitere Kreise: die Strebetendenz-Theorie und ihre Beschreibungen zur emotionalen Wirkung musikalischer Harmonien. Ihr Autor, der Musiktheoretiker Bernd Willimek, war in den vergangenen Monaten mehrfach mit seiner Ehefrau Daniela Willimek zu Vorträgen in renommierten wissenschaftlichen Institutionen eingeladen, so im Februar von der Präsidentin der Israelischen Gesellschaft für Musikwissenschaft (IMS), Rotem Luz, nach Tel Aviv, wo das Ehepaar als Keynote Speakers über die Strebetendenz-Theorie referierte, und vergangene Woche an die Karl-Franzens-Universität in Graz.

Dort sprach das Ehepaar auf Einladung des bekannten Musikpsychologen Richard Parncutt, Präsident der European Society for the Cognitive Science of Music (ESCOM), stellte die Theorie und ihre Grundzüge vor, demonstrierte mit zahlreichen Musikbeispielen aus der Weltliteratur überzeugend ihre praktische Anwendbarkeit und diskutierte die Tests, die mit über 2100 Probanden aus vier Kontinenten durchgeführt wurden. Für die zahlreichen Zuhörer und Seminarteilnehmer war dies Impuls und Denkanstoß, sich mit dem noch weitgehend unerforschten Phänomen der Emotionalität beim Musikhören intensiv auseinanderzusetzen.
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