Wenn die Wirbelsäule in Schieflage gerät

Bevor die Skoliose therapiert werden kann, müssen zunächst die damit verbundenen schmerzhaften Verspannungen gelindert werden. Foto: djd/doc Schmerzgel/Kubinska & Hofmann

Erst die Schmerzen, dann die Fehlhaltung angehen

(djd). Viele ältere Menschen leiden unter einer Schiefstellung der Wirbelsäule - mehr als jeder zweite Übersechzigjährige ist davon betroffen. Lange bleiben die Patienten ahnungslos, denn die verschleißbedingte Verkrümmung zur Seite ist ein schleichender, anfangs beschwerdefreier Prozess. Bemerkbar macht sich die Skoliose zumeist erst dann, wenn sich die Ursprungs- und Ansatzpunkte der Rückenmuskulatur und des Bandapparats an der Wirbelsäule verändern. Dadurch verkürzen sich einige Muskeln und Bänder, andere werden überstreckt - Rückenschmerzen sind die Folge. Doch häufig bleibt es nicht dabei, denn die degenerative Skoliose kann durch die fortschreitende Krümmung auch einen Abrieb der Wirbelgelenksknorpel (Arthrose) provozieren und vorgeschädigte Bandscheiben weiter schädigen oder Wirbelkanäle so verengen, dass sich Nerven einklemmen. Das tut dann richtig weh und kann bis in die Beine ausstrahlen.

Schmerzfreie Physiotherapie

Gegen die schmerzhafte Schieflage der Wirbelsäule verordnet der behandelnde Arzt in der Regel eine Physiotherapie. Massagen, Bewegung zur Kräftigung der Muskulatur und spezifisches Training gegen die Seitenverbiegung gehören zum Programm. Doch wenn jede Bewegung schmerzt, besteht die Gefahr, dass der Patient das Training frühzeitig aufgibt und automatisch in eine Schonhaltung verfällt. Daher sollte eine begleitende Schmerztherapie, etwa äußerlich mit doc Ibuprofen Schmerzgel erfolgen. Dank seiner Microgelstruktur kann der darin vollständig gelöste Wirkstoff rasch die Hautbarriere überwinden und in therapeutisch wirksamen Konzentrationen zum Schmerzort vordringen - selbst wenn dieser in tieferem Gewebe wie Muskeln, Sehnen oder Gelenkkapseln liegt. Und weil er sich nicht im ganzen Körper verteilt, sind auch bei längerer Anwendung kaum systemische Nebenwirkungen zu erwarten.

Im Alltag den Rücken schonen

Bei Rückenbeschwerden sollte generell eine Überbeanspruchung der Wirbelsäule vermieden werden. Beim Heben von Lasten gilt es daher, nie einen Rundrücken zu machen. Schonender ist es, in die Knie zu gehen, den Rücken zu strecken und das Gewicht mit gestreckten Armen aus den Oberschenkeln heraus anzuheben. Schwere Taschen sollte man entweder abwechselnd auf beiden Seiten tragen oder das Gewicht auf zwei Taschen verteilen. Noch rückenschonender ist ein Rucksack. Ein Video-Training zur Rückenstärkung gibt es unter www.doc-gegen-schmerzen.de. Auch am Schreibtisch sitzen viele Menschen mit hängenden Schultern und nach vorn geschobenem Becken. Besser ist es, den Rücken anzulehnen und auf eine gute Sitzhöhe zu achten, bei der die Oberschenkel einen rechten Winkel bilden.
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