Kinderecke: Selbst gemachte Eiskugeln

Kinderecke: Selbst gemachte Eiskugeln (Foto: ger)

Auch frostige Kälte kann Spaß machen: Eisige Dekoration für den Garten

(ger) Endlich Winter! Als der Wetterbericht ein paar Tage Frost meldete, machte ich mich gleich daran, Eiskugeln für den Garten zu machen. Die hängen jetzt im Apfelbaum und ich freue mich an der schönen Dekoration.

Luftballons, eine Schnur und Wasser

Du brauchst dafür nur kleine Luftballons, eine Schnur und Wasser. Ein Stück Schnur, etwa 30 cm lang, möglichst tief in den noch nicht aufgeblasenen Luftballon stecken. Dann den Ballon mit Wasser füllen. Dafür ziehst du ihn über das Wasserhahnende und lässt langsam Wasser hinein laufen. Wo die Schnur aus dem Ballon herausschaut, musst du etwas dagegen drücken, denn hier will das Wasser wieder heraus. Wenn genügend Wasser im Ballon ist, ziehst du ihn vom Wasserhahn, dabei oben gut zuhalten. Mit einem zweiten Stück Schnur bindest du die Öffnung oben fest zu; am besten geht das, wenn dir jemand hilft: Einer hält zu, einer bindet.

Ballons in die Kälte

Dann raus mit den Ballons in die Kälte. Ich habe sie in einer Plastikschüssel auf die Terrasse gestellt, denn ein wenig Wasser tritt am Anfang noch aus. Nach etwa 24 Stunden (es muss tatsächlich durchgehend Frost herrschen) sind die Ballons so weit durchgefroren, dass du vorsichtig die Bindeschnur und die Ballonhülle durchschneiden kannst. Am besten machst du das über dem Spülbecken, denn ein bisschen Wasser kommt immer noch heraus. Und schon kannst du deine Eiskugeln draußen aufhängen.

Tipp: Wenn es draußen nicht durchgängig frostig ist und das Thermometer immer mal wieder über null Grad klettert, kannst du deine Eiskugeln auch in der Tiefkühltruhe oder im Tiefkühlfach machen. Draußen aufhängen kannst du sie trotzdem. Wenn es nicht mehr als 4 Grad hat, schmelzen sie nur ganz langsam.
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