Umfrage: „Mega-WM“ steht in den Startlöchern – Was ist eure Meinung dazu?

(Foto: Pixabay, jarmoluk)

16 Mannschaften mehr sollen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegeneinander antreten. Diese Entscheidung hat der Weltfußballverband FIFA am 10. Januar in Zürich verkündet. Insgesamt 48 Mannschaften stehen sich dann in 16 Gruppen mit je drei Teams in der Vorrunde gegenüber. Ist die Entscheidung der FIFA eine Reform, die schon längst hätte eingeführt werden müssen, oder eine „leere“ Maßnahme, die nur dazu dient, um mehr Einnahmen zu generieren? Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

Mit ihrer kontroversen Entscheidung hat die FIFA für große Diskussionen gesorgt. Die Erweiterung auf 48 Teams stellt nach Aussagen des FIFA-Präsidenten, Gianni Infantino, eine Chance für viele, bislang ausgeschlossene Länder dar: „Für viele Länder ist diese WM die Chance, einmal dabei zu sein", so Infantino gegenüber der Presse. Die umstrittene Entscheidung wurde nach Angaben der FIFA allerdings einstimmig beschlossen worden sein:


(Quelle: Twitter)

Eine K.O.-Runde mehr

Doch wie genau sieht der Spielablauf der Mannschaften in neun Jahren dann aus? Zunächst werden die Teams in 16 Gruppen mit je drei Mannschaften aufgeteilt. In der Gruppenphase werden dann vier Spiele pro Tag abgehalten. Somit werden die zwei besten Teams je Gruppe ermittelt, die sich auf diese Weise für die Zwischenrunde qualifizieren. Ab diesem Zeitpunkt muss der potenzielle Weltmeister sieben Spiele gewinnen, bis er den Pokal in Händen hält. Dass die Dauer des Turniers weiterhin bei 32 Tagen bleibt, darauf haben europäische Kritiker stark bestanden. Insgesamt steigt die Anzahl der WM-Spiele von 64 auf 80. Gleichzeitig werden statt 736 Spieler, 1104 Fußballer an der Weltmeisterschaft teilnehmen dürfen.


(Quelle: FAZ)

Bundestrainer bleibt misstrauisch

Selbstverständlich blieb Kritik an der Entscheidung nicht aus – Bundestrainer Joachim Löw stellt sich mit einem Statement klar dagegen: "Ich finde das bisherige WM-Format mit 32 Mannschaften immer noch gut und kann aus rein sportlicher Sicht einer Aufstockung gar nichts abgewinnen. Man sollte das Rad nicht überdrehen." Auch der Manager der deutschen Nationalmannschaft positioniert sich auf der Seite des Bundestrainers: „Ich kann jeden verstehen, der die Aufstockung des Teilnehmerfeldes als eine Verwässerung empfindet. Auch für mich fühlen sich 48 Teams beim größten und wichtigsten Turnier der Welt zu viel an. Ein Format mit der Formel ‚Mehr Einnahmen durch mehr Teams‘ kann nur funktionieren, wenn die Akzeptanz der Fans da ist. Ich bin gespannt, wie sich dies auf das Turnier auswirken wird. Entscheidend ist auch, dass die Belastung der Spieler nicht noch größer wird.“ (Quelle: DFB)

Eure Meinung zur „Mega-WM“

Wie steht Ihr zur Team-Erweiterung bei der Weltmeisterschaft 2026? War diese Reform überfällig? Wird sie die Stimmung auf dem Großevent beeinflussen?

Sagt uns eure Meinung im Kommentarbereich!
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.