„Und dann bin ich Riesenrad gefahren!”- Leserbrief zur Bebauung des Sporgassen-Areals

(Foto: Pixabay, Andrys)

„Und dann bin ich Riesenrad gefahren!”- Leserbrief zur Bebauung des Sporgassen-Areals.

Bretten. Bisher war es klar für mich: Die Sporgasse wird bebaut – und dann bin ich beim Peter und Paul Fest Riesenrad gefahren. Dabei ist mir nur ein Begriff in den Sinn gekommen: „Das Peter und Paul Fest ist ein Gesamtkunstwerk aus belebten Plätzen und Straßen. Der Rummel ist nicht das fünfte Rad am Wagen – er ist ein herausragender Bestandteil des Festes. Genauso wie Mittelalter, Schützenfest, Bürgerwehren und Fanfarenzüge. Alles reiht sich um den Schmelztiegel Marktplatz! Dieses Konzept sollte so für die Zukunft gesichert werden.
Gleichzeitig ist die Stadt zugeparkt. Keiner will das stehende Blech haben. Garagen sind voll mit Fahrrädern, Brennholz und Grills und die Autos stehen auf der Straße. Die Anzahl der nachzuweisenden Parkplätze für jede neue Wohnung deckt schon lange nicht mehr den Bedarf wenn pro Wohnung weniger als ein Parkplatz nachzuweisen ist. Als Mieter in der Weißhofer Galerie kann ich bereits heute sagen: Die Parkplätze für die Innenstadt reichen nicht aus. Der Parkplatz Sporgasse ist regelmäßig überfüllt und nach einer Bebauung wird die Parkplatzbilanz schlechter.
Nutzt den Platz für ein Konzept bei dem Parken, Feiern und eine Verbesserung der innerstädtischen Lebensqualität gleichzeitig möglich sind. Das EG einer Parkgarage nimmt beim Peter und Paul Fest das Festzelt auf, bietet im Winter einen überdachten Wochenmarkt und auf dem Dach wird der Stadtpark erweitert.

Leo Vogt
Weißhofer Str. 58
75015 Bretten
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