Weihnachten mit Jonathan - Teil 2

(Foto: (Foto: Pixabay, ralfor))

Fortsetzung von "Weihnachten mit Jonathan". Alle Teile finden Sie hier

Das Glück im kleinen Kraichgauhaus war unbeschreiblich. Die werdende Oma sah sich am Ziel ihres größten Wunsches. Es wurden Pläne geschmiedet und wieder verworfen, die Zeit verging wie im Flug. Frühling und Sommer zogen ins Land, das Bäuchlein von Sandra rundete sich zusehends und dann war es soweit.
Am 20.November erblickte ein kleiner Schreihals das Licht der Welt. Es war keine Frage und es gab auch keine Diskussion, Oma Hertha durfte den Namen ihres Enkels bestimmen. Und sie nannte ihn Jonathan.

Mit Jonathan änderte sich vieles im kleinen Haus. Ein kleiner Erdenbürger bestimmte ab sofort den täglichen Ablauf. Aber das störte keinen, denn er machte mit seinem Dasein das Glück zweier Familien noch glücklicher.
Dann kam Weihnachten - das erste Fest mit Jonathan.

Und es schien ein ganz besonderes Weihnachtsfest in diesem Jahr zu sein. Vielleicht duftete es diese Jahr wirklich intensiver nach den Weihnachtsplätzchen von Oma Hertha. Vielleicht war es eine Täuschung oder schmeckte die Weihnachtsgans wirklich besser als vor einem Jahr. Und es schien tatsächlich als brennen die Kerzen am Weihnachtsbaum heller als sonst.

Nur einen schien das alles nicht zu berühren. Jonathan. Das kleine Bündel Mensch lag in seiner Wiege und schlief. Jonathan war ein stilles Kind und schlief viel, nur nach seinen Mahlzeiten verlangte er vehement.
Eltern und Großeltern standen um die Wiege ihres ganzen Glücks, und sie hielten sich an den Händen und sangen das Lied von der stillen und heiligen Nacht.
Dem Fest der Liebe mit Jonathan.
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