Urteil des Verbots in Russland bestätigt - "Bitte betet weiterhin für sie"

Jährliche Kongresse weltweit beweisen eindrucksvoll das friedliche Miteinander "aller Nationen" - besonders Internationale Kongresse so wie 2009 in Frankfurt.
Nach einer Eilmeldung aus dem Zweigbüro in Selters über den Ausgang der heutigen Verhandlung über den Beschwerdeantrag von Jehovas Zeugen vor dem Appellationssenat des Obersten Gerichts Russlands kommen Zeugen Jehovas der Versammlung Bretten der Bitte nach: "Betet weiterhin für sie" (2. Thessalonischer 3:1).

Oberstes Gericht von Russland bestätigt Urteil gegen Jehovas Zeugen

Der Appellationssenat des Obersten Gerichts von Russland entschied heute gegen Jehovas Zeugen und bestätigte die Entscheidung vom 20. April, mit der die russische Zentrale von Jehovas Zeugen aufgelöst und die Religionsausübung praktisch verboten wurde.

"In solchen Momenten spüren wir ganz deutliche die Verbundenheit mit unseren Brüdern weltweit", so Dietmar Held. "Ich will mich nicht fürchten, Jehova ist mein Helfer. Diese Worte aus Hebräer 13:6 vermitteln eine innere Stärke und geben uns den Herzensfrieden, der es ermöglicht, bei solchen Bedrohungen ruhig zu bleiben.
Seit dem Urteil vom 20. April gab es zahlreiche Vorfälle ( jw.org), die eine unheilvolle Entwicklung zeigen. Weitere Informationen dazu auf jw.org
Die Videoaufzeichnung über eine Polizeirazzia des russischen Inlandsgeheimdienstes (FSB) am 25. Mai 2017 in Orjol (Russland) hat mich sehr bewegt. Das Verhalten der Brüder, die sich friedlich versammelt hatten, war wirklich beeindruckend und ist ein großartiges Beispiel für alle friedliebenden Menschen. Wir beten inständig darum, dass Jehova ihnen weiter die Ruhe und Gelassenheit und den Mut schenkt, diese Ungerechtigkeiten zu ertragen".

Bewaffnete Polizisten stürmten einen Gottesdienst und nahmen schließlich Dennis Christensen - einen dänischer Staatsbürger - fest. Er diente in der Versammlung als Ältester und soll nun noch bis 23. Juli in Untersuchungshaft bleiben, weil die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen "extremistischer Aktivität" einleiten möchte.
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