„aktive” präsentieren konkrete Planung für katholisches Altenheim auf Pfarrgelände in Bretten

Planungsvorschlag präsentiert: (von links) Peter Maier, Vorsitzender der Wählerinitiative "die aktiven", Architekt Wolfram Pfaus, aktiven-Vize Sandra Geist, aktiven-Fraktionschef Jörg Biermann und Andreas Drabek, Schatzmeister der "aktiven". (Foto: ch)

Die „aktiven” haben konkrete Planungen für ein katholisches Altenheim auf dem Pfarrgelände präsentiert. Architekt Wolfram Pfaus bestätigt Machbarkeit des Projekts. Ein Investor steht noch nicht fest.

Bretten (swiz/ch) Die Diskussion um die Zukunft des katholischen Altenheims in Bretten schlägt derzeit hohe Wellen. Der Betreiber Caritas will das derzeitige Heim auflösen und einen Neubau auf dem Mellert-Fibron-Gelände errichten. Dagegen läuft wiederum die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius Sturm und will das Altenheim unbedingt an seinem Standort in der Innenstadt erhalten. Mit einem innovativen Vorschlag hatte sich vor kurzem die Wählerinitiative „die aktiven” in die Diskussion eingebracht. Sie hatten vorgeschlagen, ein neues katholisches Altenheim auf dem Gelände des Pfarramts zu bauen. „Wir haben auf diesen Vorschlag sehr viel positive Resonanz erhalten und sind deswegen in den vergangenen Wochen tiefer in die Planungen eingestiegen”, erklärt Jörg Biermann, Sprecher der Gemeinderats-Fraktion „die aktiven”.

Haus mit 46 Pflegeplätzen


Und das mit einem aufsehenerregenden Ergebnis. Nach einer genauen Untersuchung des Areals und konkreten Bauplanungen durch den Architekten Wolfram Pfaus steht für „die aktiven” fest: „Dort kann man bauen.” Pfaus, der ein Pflegeheim in Sulzfeld geplant und gerade erweitert hat, bringt einiges an Erfahrung auf diesem Gebiet mit und kann sich beim Bau zwei Varianten vorstellen. So könne man das dreigeschossige Heim, in dem die erforderlichen 46 Pflegeplätze ohne weiteres unterzubringen seien, errichten und dabei das alte Pfarrhaus stehen lassen oder es abreißen und somit zusätzlichen Platz generieren. Bei einem Abriss könnte Pfarrer Harald-Mathias Maiba in das gegenüberliegende, dann ehemalige Altenheim, einziehen und man könne dort Betreutes Wohnen entwickeln, so Biermann. Auf die Frage, wer den Bau finanzieren soll, da die Caritas einen Neubau in der Innenstadt kategorisch ausschließt und das Mellert-Fibron-Areal als einzig gangbare Alternative nennt, steht eine Antwort noch aus. Für das fertige Heim, das dann im Besitz der katholischen Kirchengemeinde ist, würde die Pfarrgemeinde einen Betreiber suchen. Laut Pfaus könnte der Neubau noch rechtzeitig zum Inkrafttreten der Einzelzimmervorschrift 2019 fertig werden.

Treffen mit OB Wolff am Donnerstag

Am morgigen Donnerstag, 13. Juli, wird es zu dem Vorhaben einen Termin von Pfarrer Maiba, Pfaus, Altstadtrat Manfred Groß mit Oberbürgermeister Martin Wolff geben. Dort sollen dann Details erläutert und ein eventuelles weiteres Vorgehen besprochen worden.
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