Vogelgrippe in Karlsruhe festgestellt     

Bei zwei Schwänen in Karlsruhe wurde die Vogelgrippe festgestellt. (Foto: Pixabay, hansbenn)

Bei zwei toten Trauerschwänen im Vogelpark Neureut in Karlsruhe wurde das hochansteckende Vogelgrippevirus H5N8 festgestellt. Es wird ein Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet.

Karlsruhe-Neureut (lra) Die Vogelgrippe ist nun auch in Karlsruhe angekommen. Bei zwei toten Trauerschwänen im Vogelpark Neureut in Karlsruhe wurde das hochansteckende Vogelgrippevirus H5N8 festgestellt. Bei drei weiteren verendeten Trauerschwänen finden derzeit noch Untersuchungen statt. Der Park wurde sofort für Besucher gesperrt. Der Ausbruch hat laut dem Landratsamt Karlsruhe (LRA) nun auch Auswirkungen auf den Landkreis Karlsruhe. Dort muss ein Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern um den betroffenen Vogelpark eingerichtet werden. Davon betroffen sind vor allem die Städte und Gemeinden Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten und Stutensee.

Spezielle Regeln in Sperrzonen

Für Geflügelhalter in diesen Gebieten gelten laut LRA besondere Auflagen: Unter anderem haben die Halter von Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen ihre Tiere unverzüglich aufzustallen. Geflügelausstellungen und Geflügelmärkte sind dort ab sofort verboten, ebenso wie jegliches Transportieren von Geflügel aus Haltungsbeständen innerhalb der Sperrzonen. Auch Geflügel-Produkte wie frisches Fleisch und Eier dürfen die Bestände nicht verlassen. Einzelheiten zu den Sperrzonen gibt es auch auf der LRA-Homepage www.landkreis-karlsruhe.de unter der Rubrik Aktuell - Amtliche Bekanntmachungen.

Bisher keine Übertragung auf Menschen nachgewiesen

Bei dem festgestellten H5 N8-Virus handelt es sich um einen Virustyp, bei dem noch in keinem Fall die Übertragung auf den Menschen nachgewiesen wurde. Weitere aktuelle Informationen sind abrufbar auf der
Homepage des Ministeriums für ländlichen Raum Baden Württemberg sowie auf der Homepage des Friedrich-Löffler-Instituts.
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