Autodiebstahl: Was zahlt die Versicherung?

Beim Taschendiebstahl aus dem Auto geht der Geschädigte immer leer aus. Versicherungen übernehmen aber bei Teil- oder Vollkasko Schäden am Auto, die bei Einbruch und Diebstahl verursacht werden. Foto: Daisy Daisy/Fotolia/Itzehoer
txn. Die häufigste Methode, um in das Innere eines Fahrzeugs zu gelangen, ist immer noch das Aufhebeln des Schließzylinders mit einem Schraubenschlüssel – meist an der Fahrertür. Ist der Dieb erst einmal im Auto, kann er schnell Wertgegenstände entfernen, Elektrogeräte ausbauen oder gleich das ganze Auto klauen: Laut aktueller Kfz-Diebstahlstatistik wurden 2015 mehr Autos als im Vorjahr gestohlen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) meldet 18.659 kaskoversicherte Autos, die gestohlen wurden. Autodiebstähle finden vor allem in Großstädten statt – Spitzenreiter ist Berlin – und besonders beliebt sind Luxus-SUVs von Land Rover, BMW oder Audi.
Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen rät jedem Autofahrer, nicht leichtsinnig zu sein: „Auch bei kurzen Stopps sollte das Fahrzeug immer abgeschlossen und die Wegfahrsperre bzw. das Lenkradschloss aktiviert werden. Wichtig ist auch, stets die Fenster zu schließen. Wird das Auto trotz aller Vorsicht geklaut oder aufgebrochen, kommt die Teil- oder Vollkaskoversicherung für den Verlust des Fahrzeugs, der entwendeten Gegenstände wie beispielsweise Radio, Navi oder den Erste-Hilfe-Koffer auf und übernimmt die Reparaturkosten.“
Wichtig: Taschen und andere persönliche Gegenstände wie etwa Mobiltelefone werden nicht ersetzt, selbst wenn letztere durch eine Halterung mit dem Fahrzeug verbunden waren.
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