Wer zahlt im Pflegefall?

Richtig vorsorgen, um den Kindern nicht auf der Tasche zu liegen. mso/Foto: Alexander Raths/Fotolia

Kinder haften für ihre Eltern

Obwohl fast jeder Zweite in Deutschland pflegebedürftig wird, rechnet niemand so richtig damit. Passiert es dann doch, sitzt der Schock tief. Denn plötzlich geht gar nichts mehr ohne fremde Hilfe. Ein Pflegefall kann auch für die Angehörigen eine enorme Belastung sein. Vor allem dann, wenn sie sich um Eltern oder Großeltern kümmern müssen - und das zusätzlich zu Beruf und Familie.
Woran viele nicht denken: Die Pflege eines lieben Menschen ist sehr teuer - egal ob zu Hause oder in einer speziellen Einrichtung. Die Pflegepflichtversicherung, in die jeder Deutsche einzahlen muss, zahlt nämlich nur für die Grundversorgung - und das ist richtig wenig. Bis zu 2.000 Euro pro Monat müssen Betroffene für ihre Pflege aus eigener Tasche bezahlen. Da sind schnell die Ersparnisse aufgebraucht und das Konto leer. Reicht das eigene Geld nicht, müssen die Kinder und die Enkelkinder ran. Und wer möchte schon, dass die eigenen Kinder für den Unterhalt ihrer Eltern aufkommen müssen?
Der neutrale Verbraucher-Ratgeber Vorsorge-Know-how hat im Netz unter www.vorsorge-know-how.de/pflege die Leistungen der Pflegepflichtversicherung übersichtlich zusammengestellt und gibt Tipps, wie Betroffene ihren Kindern nicht auf der Tasche liegen. Wer nicht privat vorsorgt, der setzt nicht nur sein eigenes angespartes Geld aufs Spiel, sondern auch das seiner Kinder. Experten raten deshalb, unbedingt eine private Pflege-Zusatzversicherung abzuschließen. Denn nur wer schon jetzt ans Alter denkt, ist für den Fall der Fälle vorbereitet und schützt so sein Vermögen und das seiner Angehörigen. (wwp/gz)
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