bunt statt blau: Schüler der MPR Bretten belegten den 2. Platz beim Plakatwettbewerb gegen Komasaufen in Baden-Württemberg

DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken mit bundesweit 7.000 Teilnehmern

„bunt statt blau“: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit mehr als 7.000 Schüler Kunstwerke gegen das „Komasaufen“. Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e der Max-Planck-Realschule Bretten belegten in Baden-Württemberg den 2. Platz. Jetzt wurden die Preise der Kampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit in Bruchsal verliehen

„Die Zahl der Klinikaufenthalte ist nach einem Rückgang zuletzt wieder leicht angestiegen. Daher bleibt das ‚Komasaufen‘ ein Problem bei Jugendlichen“, so der Schulleiter Herr Knecht. „Ohne erhobenen Zeigefinger müssen wir den Schülern helfen, Nein zu sagen. Wir wissen aus Langzeitstudien, dass sie sonst ihre gesundheitliche Zukunft gefährden: Wer mit zwölf oder 13 Jahren bereits Rauscherfahrungen sammelt, hat als junger Erwachsener ein stark erhöhtes Risiko für riskanten Konsum.“
„Jugendliche müssen lernen, mit Alkohol vernünftig umzugehen. Wenn schon Kinder betrunken in der Klinik landen, handeln wir“, erklärt Martin Scherer von der DAK-Gesundheit in Bruchsal. „Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Das Besondere bei ‚bunt statt blau‘: hier werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.“

Zahlen und Fakten zur Kampagne
Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2015 erneut rund 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Auch im Landkreis Karlsruhe mussten 64 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 19 Jahren deshalb in die Klinik. Obwohl die Zahl der Betroffenen bundesweit leicht zurückging, fordern Experten weitere Aufklärung über Risiken des Rauschtrinkens. Deshalb lädt die DAK-Gesundheit jährlich Jugendliche zum Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ ein. Die Aktion gibt es seit acht Jahren. Mit inzwischen rund 87.000 Teilnehmern gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter: www.dak.de/buntstattblau



Bild: Schüler der Klasse 9 e, Schulleiter Martin Knecht (1. v.r.), Kunstlehrerin Eva Deininger (2.v.r), NWA-Lehrerin Rebecca Rieth (5.v.r.), Klassenlehrer Bernd Stäblein (4.v.l.) und Martin Scherer DAK-Gesundheit (3.v.r.).
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