Bruchsaler Oberbürgermeisterin empfiehlt Bürgern Installation einer Warn-App

Cornelia Petzold-Schick. (Foto: Stadt Bruchsal)
Bruchsal: Freiwillige Feuerwehr Kernstadt |

(pa) Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können Nutzer wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand erhalten.

Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Warnungen im digitalen Zeitalter

Seit Herbst nutzt auch die Stuttgarter Landesregierung die Warn-Applikation für Smartphones. NINA ist dabei eine Antwort auf das digitale Zeitalter. Da die Bürgerinnen und Bürger heutzutage vernetzt und an jedem Ort und zu jeder Zeit individuell erreichbar sind, gilt es, auch die Kommunikation in Gefahrenlagen neu zu regeln. Gespeist wird das der App zugrunde liegende System durch das Lagezentrum der Landesregierung im Innenministerium und die Berufsfeuerwehr Reutlingen.

Erste App-Warnung für Helmsheim

Landesweit das erste Mal ausgelöst wurde die Warn-App übrigens am Donnerstag, 10. November 2016, vom Ordnungsamt der Stadt Bruchsal in Zusammenhang mit dem ausgerufenen Abkochgebot für Leitungswasser in Helmsheim. Dies machte Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick im Rahmen des Neujahrsempfangs der Freiwilligen Feuerwehr Bruchsal am 6. Januar 2017 bekannt. Sie nutze die Veranstaltung auch, um darauf hinzuweisen, dass moderne Kommunikationswege nur funktionieren, wenn die Smartphone-Nutzer die Voraussetzungen dafür geschaffen haben.

Kostenlos und für mehrere Betriebssysteme

Entsprechend warb Bruchsals Oberbürgermeisterin dafür, die Warn-App NINA schon bald auf den diversen mobilen Endgeräten zu installieren. Die Warn-App NINA gibt es für das Betriebssystem iOS (ab Version 8.0) und Android (ab Version 4). Die App ist kostenfrei erhältlich und kann über iTunes und den Google play Store heruntergeladen werden. Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick empfiehlt deren Nutzung auch insbesondere als Frühwarnsystem in Hochwassergefährdungsbereichen.
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