TV Gondelsheim: Spannende Vereinsmeisterschaften 2016

Gespannte Erwartung vor der Siegerehrung (Foto: TV Gondelsheim)
 
Der neue Vereinsmeister Christopher Schwarz mit dem traditionsreichen Pokal, links der Zweite, Florian Jörg (der drittplatzierte Christian Mohr konnte bei der Siegerehrung aufgrund eines persönlichen Termins nicht mehr dabei sein) (Foto: TV Gondelsheim)

Beim TV Gondelsheim hat das klassische Turnen noch einen hohen Stellenwert. Bei den Vereinsmeisterschaften 2016 zeigten die SportlerInnen ihr Können.

Gondelsheim. Zwar steht das Turnen im Vereinsnamen, aber im Laufe der Jahrzehnte hat sich der TV Gondelsheim – wie die meisten Turnvereine - zu einem Mehrspartenverein entwickelt, bei dem das Turnen im klassischen Sinne in den Hintergrund trat. Handball, Badminton, Laufen, Fitnessgruppen und Trendsportarten prägten das Bild des Vereines.

Dass Turnen immer noch einen Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten bildet, zeigt sich alljährlich bei den Vereinsmeisterschaften. Vor allem auch der Anlass, bei dem sich alle Aktive in diesem Bereich in der Turnhalle mal sehen, von den Jüngsten bis zu den Senioren.

Es ist das Verdienst der von Steffanie Bratan ins Leben gerufenen Turnschule, dass das Mädchenturnen eine solche Bedeutung im Verein erlangt hat, dass der überwiegende Teil der Wettkämpfe von den weiblichen Aktiven bestritten wurde.

Übungen an verschiedenen Geräten

Die Mädchen hatten ihre Übungen an den vier klassischen Geräten zu absolvieren: Am Stufenbarren, am Schwebebalken, beim Sprung und am Boden. In der Leistungsklasse vier „Neueinsteiger“ belegte Emilia Bauer mit 36,70 Punkten Platz 1, gefolgt von Jule Velte (36 Punkte) und Madita Schmidt (35,50 Punkte). Gewertet wurden jeweils die drei besten Geräte.

In der Leistungsklasse P 1-5 sicherte sich Lana Volk mit 40,80 Punkten die Vereinsmeisterschaft. Zweite wurde Elina Volk mit 38,90 Punkten, der dritte Platz ging an Tamina Kaiser (38,40 Punkte).

In der Gruppe P1-5 „modifiziert“ siegte Luisa Göckel (39,20 Punkte) vor Canela Kraus (38,20 Punkte) und Sara Koncos (37,50 Punkte).

Die männlichen Teilnehmer mussten sich an sechs Geräten bewähren, zu Boden und Sprung kamen Seitpferd, Barren, Ringe und Reck. Gewertet wurden die vier besten Übungen. Bei den Jungs der Leistungsklasse P1-5, neun Jahre und jünger, ging der erste Platz an Jonathan Schmidt (55 Punkte), gefolgt von Bennet Katz (54,20 Punkte und Tonio Dürr (53,70 Punkte). In der P 1-6, zehn Jahre und älter, wurde Meo Katz mit 59 Punkten Vereinsmeister. Der zweite Platz ging an Philipp Harrer mit 58,50 Punkten, Dritter wurde Elias Konrad mit 52,70 Punkten.

Wanderpokal geht an Christopher Schwarz

Mit Spannung erwartet wird in jedem Jahr der Wettkampf der Männer in der „Königsklasse“. Forderten hier in den Vorjahren noch die „Senioren“ die Jungen heraus, waren diese bei diesem Wettkampf unter sich. Der Sieger darf für ein Jahr den von Gräfin Valeska Douglas im Jahre 1926 gestifteten Pokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen.

Vor allem unter den beiden Erstplatzierten entwickelte sich ein spannender Wettkampf. Am Ende lag Christopher Schwarz mit 49,20 Punkten knapp vor Florian Jörg, der mit 48,80 Punkten Zweiter wurde. Auf dem dritten Platz landete Christian Mohr mit 45,60 Punkten.

So etwas wie der turnerische Höhepunkt waren dann der Mix- Wettkampf, der vergangenes Jahr erstmals ins Programm aufgenommen wurde: Zwei Mädchen und ein männlicher Turner bilden eine Mannschaft. Geturnt wird dann an acht Geräten, zu den sechs Geräten im Männerwettkampf kommen noch Stufenbarren und Schwebebalken. Hier waren dann vor allem die älteren Turnerinnen gefordert, die keine eigenen Vereinsmeisterschaften austrugen.

Was geboten wurde, hatte schon sehr beachtliches Niveau. Von der Punktzahl lag am Schluss die Mannschaft mit Selina Trittler, Emilia Bauer und Florian Jörg vorne. Den zweiten Platz belegten Vivien Geissler, Lisa Meier und der frischgebackene Vereinsmeister Christopher Schwarz. Dritte wurden Carina Kraucher, Jana Neimeyer und noch einmal Christopher Schwarz.

Es war ein langer Tag in der Turnhalle, der aber dank der gezeigten Leistungen die Zuschauer für ihre Ausdauer mehr als entschädigte.
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