Future Sound und Ethno-Jazz bei Kraichtaler Jazztagen

Das Antoine Spranger-Quartett findet viel Beachtung in der Jazz-Szene (Foto: antoine spranger quartett)
Kraichtal: Historische Kelter Bahnbrücken |

Regionale und internationale Künstler vereinen die diesjährigen Kraichtaler Jazztage im Zeitraum vom 30. Juni bis 8. Juli. Damit erwartet die Musikfreunde ein ganz besonderes Jazzerlebnis mit unterschiedlichen Bands und Interpreten.

Dieses Festival erfährt eine besondere Aufmerksamkeit durch eine offizielle Förderung des Landes Baden-Württemberg.
Tilman Oberbeck, der aus Unteröwisheim stammt und schon in London, New York und Hamburg zu hören war, hat mit seinem Trio und dem Saxophonisten Chris Cheek aus New York als Gast das Festival bereits am 20. Juni eröffnet im heimischen Kulturtreff in Unteröwisheim.

"Eindrucksvollste Live-Band des Landes"

Am Freitag, 30. Juni spielt das KaMa-Quartett mit dem indonesischen Perkussionisten Nippy Noya in der Alten Kelter in Bahnbrücken, wo auch alle anderen Künstler des Jazzfestivals auftreten. Dieses Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Thorsten Hingst, Musikkritiker, hält das Quartett für "eine der eindrucksvollsten Live-Bands des Landes." Mit seinem groovigen Stilmix aus Modern Jazz, Funk und Rock hat sich das KaMa-Quartett einen hervorragenden Namen gemacht. Benannt ist die Gruppe nach der Bandleaderin und Saxophonistin Katharina Maschmeyer. Neben ihr spielen Nils Pollheide, Gitarre, Philipp Rüttgers, Keyboard und Jens Otto, Schlagzeug.

Den Jazz entdecken im Land der 1.000 Hügel

Ein "Doppelkonzert" steigt am folgenden Abend, 1. Juli mit den Antoine Spranger Quartett und dem Jazz Ensemble Baden-Württemberg. Es beginnt um 19.30 Uhr. Das Quartett hat sich um den jungen Bruchsaler Pianisten Antoine Spranger gebildet und ist Erster Preisträger des Future Sound Award der Leverkusener Jazztage 2016. Das Landesjazzensemble hat sich zusammengefunden auf Initiative des Saxophonisten Peter Lehel, auch er ein häufiger Gast bei den Kraichtaler Jazztagen.

Ethno-Jazz in der Alten Kelter

Den Schluss des Festivals bildet das Quartett "Masaa" um den Libanesen Rabih Lahoud am Samstag, 8. Juli. Es beginnt um 20 Uhr. Eine Wettbewerbsjury bezeichnete den Sound der Band als "den zurzeit wohl spannendsten Ethno-Jazz auf deutschen Konzertbühnen." Für ihr außergewöhnliches Konzept zur Verbindung europäischer und arabischer Welt erhielt die Band 2012 den Bremer Jazzpreis und gewann daraufhin noch zwei weitere wichtige Weltmusikpreise.
Die Abendkarten kosten zwischen 16 und 20 Euro mit Ermäßigungen für Schüler und Studenten. Kartenreservierungen sind möglich bei der Musik- und Kunstschule Bruchsal unter der Telefonnummer 07251/300070 oder per Mail unter mail@muks-bruchsal.de. Weitere Informationen und Links bietet auch die Homepage www.kraichgaujazz.de
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