Kirsten Veith ist neue Schulleiterin an der Grundschule Kleinsteinbach

Von links nach rechts: Bürgermeisterin Nicola Bodner, Kirsten Veith, Ortsvorsteherin Barbara Schaier, Thomas Sturm von der Gemeinde. (Foto: khw)

Erstmals steht mit der 50-Jährigen Kirsten Veith eine Frau an der Spitze der Kleinsteinbacher Grundschule.

Pfinztal (khw) „Wir gehören zusammen“ hat sich die Grundschule Kleinsteinbach als Leitmotiv gegeben und diese Zielsetzung war bei der Amtseinführung von Kirsten Veith als Rektorin der kleinsten Pfinztaler Bildungseinrichtung in vielfacher Hinsicht zu hören, zu sehen und zu spüren. Erstmals steht mit der 50-Jährigen eine Frau an der Spitze der Kleinsteinbacher Schule. Neben den Ansprachen machten viele Beiträge und ein Empfang die Amtseinführung zu einem freudvollen Fest für die gesamte Schulgemeinschaft. Für eine besonders herzliche und lockere Atmosphäre sorgten die vier Klassen mit ihren 80 Kindern und ihren Lehrerinnen Eva Koch, Katrin Weber, Britta Schütte, Natalie Gob und Dorothea Münzenmaier, die auch die Moderation übernahm, durch Liedbeiträge des Schulchores, einen Musikvortrag mit Hip Hop, einem szenisch untermalten Gedichtvortrag, einem Tanz, Instrumentalbeiträgen von Solistinnen und einem Akrostichon, bei dem die Schülerinnen und Schüler offenbarten, was sie an ihrer neuen Rektorin so sehr schätzen.

Schulen mit größerer Eigenverantwortung

„Neu“ trifft eigentlich nicht recht zu, denn Kirsten Veith, seit 2011 schon Lehrerin in Kleinsteinbach, übernahm bereits seit zweieinhalb Jahren, zunächst im Teamwork mit Münzenmaier, Schulleitungsfunktion für den erkrankten Vorgänger und leitete die Schule dann ab September 2015 in Eigenverantwortung. Die nun erfolgte offizielle Amtseinführung nahm im Auftrag des Staatlichen Schulamts und des Regierungspräsidiums Schulrätin Ina Berger vor, die sich bei Kirsten Veith für die Übernahme von Verantwortung bedankte. Sie zeichnete das Bild von Schule heute in einer immer komplexer werdenden Welt nach, hob die Wandlung der Schule von einer Verwaltungs- in eine Gestaltungseinheit mit einer viel größer gewordenen Eigenverantwortung hervor. Das Anforderungsprofil von Rektoren sei so enorm vielschichtig geworden: Sie gestalten und steuern, müssten Vorbild sein, stünden für das Entwicklungsleitbild, sollten Visionen entwickeln, teamorientiert arbeiten und alle am Schulleben Beteiligten mit den Schülern im Mittelpunkt einbeziehen.

„Wir alle gehören zusammen“

Bürgermeisterin Nicola Bodner sang ein hohes Lied auf die „großartige Zusammenarbeit“ mit den Schulen in Pfinztal, bescheinigte der neuen Rektorin viel Engagement und Motivation und sicherte finanzielle Unterstützung, wo möglich, zu. Ortsvorsteherin Barbara Schaier würdigte die bisher schon gepflegten Kontakte und gratulierte im Namen des Ortschaftsrats. Das gute Klima an der kleinen Schule nahm der geschäftsführende Schulleiter Pfinztals, Friedbert Jordan, in den Blick. Neben Engagement auch Gelassenheit wünschte Corinna Blume vom örtlichen Personalrat. Sylvia Schwaben für den Förderverein und Elternbeiratsvorsitzende Miriam Billeri lobten die praktizierte Schulgemeinschaft. Der evangelische Schuldekan Stephan Thomas stellte Berufung und Beruf in den Mittelpunkt, Gemeindepfarrer Lothar Mößner würdigte die enge Zusammenarbeit mit Hort und Kindergärten und wünschte, bei der Schwere des Amtes auch auf Hoffnung zu setzen. Ein „Antistresspaket“ mit vielen guten Hilfen überreichte das Kollegium, das sich „keine bessere Schulleiterin hätte wünschen können.“ Kirsten Veith dankte für die große Wertschätzung und Empathie und unterstrich den Leitsatz: „Wir alle gehören zusammen“, um unsere Kinder erfolgreich zu erziehen und zu lehren.
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