Sulzfeld: Einweihung des neuen Modulbaus der Blanc-und-Fischer-Gemeinschaftsschule

 

Gemeinsam mit Lehrern und Lehrerinnen, Gemeinderäten, Eltern und Landtagsabgeordneten ist der Neubau der Blanc-und-Fischer-Gemeinschaftsschule in Sulzfeld feierlich eingeweiht worden.

Sulzfeld (na) In Sulzfeld ist die Einweihung des Neubaus der Blanc-und-Fischer-Gemeinschaftsschule in Sulzfeld gefeiert worden. Mit dem Lied „Seite an Seite“ von Christina Stürmer eröffnete der Grundschulchor die Feier.

"Eine coole neue Schule"

Gesungen hat Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer bei ihrer Rede zwar nicht, eröffnete ihre Ansprache allerdings mit den Worten: "Selfies und damit Handys erlaubt - hieß es diese Woche in der Schule. Wir haben unsere Schülerinnen und Schüler gefragt, was sie an ihrer neuen Schule mögen." Bei dieser Aktion kamen viele spannende Aussagen zu Stande, die von der Regierungsinspektorin Nathalie Allinger präsentiert wurden. „Die Schule ist wie ein zweites Zuhause für mich“ oder „Es gibt Punkte anstatt Noten, und man kann sich aussuchen, auf welchem Niveau man arbeiten möchte“ waren nur einige der vielen Aussagen der Schüler. Auch der Neubau wurde gelobt: „Das neue Schulgebäude ist cool, vor allem mit den Whiteboards, die per Touch zu bedienen sind.“

Pfründer lobt schnelle Fortschritte am Bau

Pfründer lobte zudem noch einmal, wie schnell der Bau des neuen Gebäudes vonstatten gegangen ist. Nicht einmal elf Monate nach dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderates zum Bau, schritten schon die ersten Schüler durch den Modulbau. Geschaffen wurden dort acht Klassenzimmer, Sanitärräume und vier Mehrzweckräume. Rektor Andreas Schey ging in seiner Rede noch einmal auf das Raumkonzept ein: „Räume erzielen Wirkung. Räume haben somit auch Auswirkung. Je nachdem wie sie konzipiert sind, können wir uns darin schnell wohlfühlen, können uns gut konzentrieren. Es hat Auswirkungen auf unsere Stimmung. Räume sind wichtig.“ Ein kleiner Wehmutstropfen bleibe aus Sicht der Schule aber, dass die Räume, auf Grund der Vorgabe in den Förderrichtlinien, recht klein sind. Die Leiterin des Staatlichen Schulamts Karlsruhe, Elisabeth Groß, nahm in ihrer Ansprache dann noch einmal die Lehrer in die Pflicht. „Das war eine wegweisende Investition, jetzt geht es an die Arbeit für die Lehrer und Lehrerinnen, diese Räume wirklich mit Leben zu erfüllen, dass für die Kinder eine tolle Lernstruktur entsteht, dass sie wunderbare Ergebnisse und Freude am Lernen haben.“

Lob auch von Landtagsabgeordneten

Auch die beiden Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz (Bündnis90/Grüne) und Joachim Kößler (CDU) betonten den Nutzen des Neubaus und der Schule. „Dass Kinder individuell gefördert werden, nach ihrer eigenen Schnelligkeit und nach ihrem eigenen Niveau, lernen und das selbst auswählen können“, stellte Schwarz als Vorteile der Gemeinschaftsschule heraus. Joachim Kößler zitierte dagegen John F. Kennedy: „Was ist teurer als Bildung? - Keine Bildung!“ Ihm sei bewusst, so der Abgeordnete, dass man Geld in die Bildung investieren und dies wahrscheinlich in Zukunft noch stärker tun müsse. Doch für eine gute Bildung benötigt man noch mehr als nur Geld. „Schule kann gelingen“, so Kößler, „wenn es eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schülern gibt.“
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