Rad am Ring: Christin Becker gewinnt 24 Stunden-MTB-Rennen auf dem Nürburgring

Christin Becker bei der Siegerehrung von "Rad am Ring". (Foto: Wolfgang Pux)

Radsportlerin Christin Becker vom RSV Sulzfeld hat das 24 Stunden-Mountainbike-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen.

Sulzfeld (wp) "Rad am Ring" ist ein Radsport-Event, das seit 2003 auf dem Nürburgring ausgetragen wird. Die Strecke führt sowohl durch die hochmoderne Formel 1-Arena als auch über die legendäre Nordschleife. Kernstück sind die 24-Stunden-Rennen auf dem verkehrsfreien, teilweise beleuchteten Parcours mit den Teamquartieren in der Boxengasse. Das Langstrecken-Event für Rennrad und Mountainbike ist das Herzstück von "Rad am Ring". Mit knapp 5.100 Teilnehmern bei der 15. Auflage dürfte es im Hinblick auf die Teilnehmerzahlen eines der größten Veranstaltungen auf dem Nürburgring gewesen sein. Und eine ganz besondere Herausforderung, die Emotionen schürt. Nicht nur beim (nächtlichen) Kampf hinauf zur Hohen Acht oder beim Radeln in den Sonnenaufgang hinein, sondern vor allem auch bei der emotionalen Zieleinfahrt, bei der die Fahrer feiernd, lachend und teils Arm in Arm als Team durch den Bogen auf der Zielgeraden rollten.

Becker gewinnt "Rad am Ring" überlegen

Mit rund acht Kilometern war die Strecke der 24-Stunden-Mountainbiker zwar etwas kürzer als die der Rennradfahrer, aber nicht weniger anspruchsvoll. Sie führte nach einem kurzen Abstecher über die Grand Prix-Strecke hoch zur historischen Nürburg und teilweise über Single Trails wieder zurück zur Rennstrecke. Bei der Damen-Master-Wertung war auch Christin Becker vom Radsportverein Sulzfeld am Start und gewann das Rennen souverän. Becker absolvierte bei ihrem Erfolg 29 Runden, insgesamt 232 Kilometer, in 23 Stunden drei Minuten und sieben Sekunden. Damit stellte sie ihre Topform erneut unter Beweis, nachdem die Sulzfelderin bereits vor drei Wochen das Zwölf-Stunden-Rennen in Schaittach gewonnen hatte. Bei den Herren schickte der RSV in der gleichen Disziplin Jürgen Serr ins Rennen. Dieser musste seine Kräfte mit 56 Konkurrenten messen. Dabei setzte auch er sich sehr gut in Szene. Letztendlich fuhr Serr nach 41 Runden auf Rang sechs liegend über die Ziellinie.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.