Jeep Grand Cherokee: Der Klassen-Gründer ist reif, nicht alt

Jeep Grand Cherokee. Foto: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger
Ampnet 4,88 Meter lang und knapp 1,94 Meter breit stellt sich der Grand Cherokee bei Jeep souverän an die Spitze der Modellpalette der Luxus-SUVs. Sein Gewand ist weltoffen geschneidert, er taugt für die Kraxeltour auf anspruchsvollem Terrain ebenso wie zur Vorfahrt vorm Fünf-Sterne-Hotel. Der Innenraum folgt amerikanischen Vorlieben, opulente Formen, weiche Verkleidungen und eine Raumausnutzung, die selbst im mittleren Westen für Kopfschütteln sorgen würde, zeugen von dick aufgetragenem Selbstbewusstsein. Darben muss wegen Platzmangels an Bord niemand, allenfalls der mittlere Sitz auf der Rückbank ist aufgrund der eher konvex als konkav ausgeformten Fläche für manchen zweite Wahl. Trotzdem geht Raumwunder anders. Dass auf fast fünf Metern Fahrzeuglänge 782 Liter in den Kofferraum passen, ist noch mehr als angemessen. Das maximale Ladevolumen von 1554 Liter enttäuscht dagegen, andere packen größere Batzen. Die Heckklappe öffnet und schließt bei allen Versionen des Grand Cherokee elektrisch angetrieben.

Ein Druck auf den Start-Knopf, schon erwacht der Drei-Liter-V6 zum Leben, er stellt auf diesem Ausstattungsniveau die Basismotorisierung dar. Der Diesel leistet 250 PS (184 kW) und bringt es auf 570 Newtonmeter Drehmoment bei 2000 Umdrehungen in der Minute. Die gibt eine gemeinsam mit ZF entwickelte Acht-Stufen-Automatik an die Räder weiter, sehr sanft und auch in Sportstellung tut sie das ohne übertriebene Hektik, denkt mit und wechselt die Übersetzungen dann, wenn es der Fahrsituation wirklich angemessen ist. Seine Daseinsberechtigung bekommt dieser Jeep bei allen, die Platz, Traktion und gute Off-Road-Tauglichkeit verlangen.
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