Mit dem Eigenheim der Zinsflaute trotzen

Grafik: LBS/akz-o
(akz-o) Die Mehrheit der Deutschen setzt auf die selbst genutzte Immobilie, um der Zinsflaute zu trotzen. Für 54 Prozent der Bundesbürger ist sie die beste Anlageform. Das ist ein Ergebnis des diesjährigen Vermögensbarometers des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV).
Gefragt ist Wohneigentum vor allem bei jungen Familien: Rund 30 Prozent von ihnen würden gerne eine Immobilie erwerben oder bauen – die meisten, um selbst darin zu wohnen. Ebenfalls hoch ist die Bereitschaft, für den Immobilienkauf einen Kredit aufzunehmen. Wichtig ist jungen Familien zudem eine stabile Eigenkapitalbasis: Die Hälfte will sich maximal 60 Prozent des Kaufpreises leihen.
„Ausreichend Eigenkapital ist eine wesentliche Voraussetzung für den Sprung in die eigenen vier Wände. Idealerweise sollten zusätzlich zu den Erwerbsnebenkosten mindestens 20 Prozent des Kaufpreises vorhanden sein“, empfiehlt Albrecht Luz von der LBS. „In Zeiten niedriger Zinsen sollten Bauherren sich die günstigen Konditionen langfristig sichern.“ Mit einem Bausparvertrag bauen künftige Eigentümer nicht nur in der Ansparphase Eigenkapital auf, sie sichern sich auch das zinssichere Bauspardarlehen für die spätere Finanzierung.
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