Rundum gut abgedichtet

Das Wärmebild zeigt eine Einbaufuge am Fenster, die nicht durchgängig dicht ist. Zugluft und Schimmel können die Folge sein. Vermeiden lässt sich das durch gute Planung und sorgfältiges Arbeiten beim Fenstertausch. Foto: txn

Zugluft und Schimmel bei neuen Fenstern vermeiden

txn. Wer alte Fenster gegen neue tauscht, hofft auf sinkende Heizkosten und steigenden Wohnkomfort. Doch mancher Hausbesitzer stellt bald fest, dass es ums moderne Wärmeschutzfenster herum unangenehm zieht und in der Einbaufuge Schimmel wächst. Dann wurde der Fensterrahmen nicht dauerhaft dicht in die Gebäudehülle eingebunden. Mangelnde Vorbereitung der Laibung sowie untaugliches oder zumindest für die konkrete Einbausituation nicht passendes Dichtmaterial gehören dabei zu den häufigsten Einbaufehlern. Weitere mögliche Folge: Warme, feuchte Innenraumluft dringt in die Fuge ein und durchnässt die Dämmung. Zum Schutz vor derartigen Überraschungen empfehlen die Experten vom Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB), auch bei vermeintlich simplen Maßnahmen wie dem Fenstertausch einen Planer hinzuzuziehen. Auf jeden Fall aber sollten Modernisierer beim Fensterbauer eine sorgfältige Planung einfordern, sich diese erklären und ihre fachgerechte Umsetzung bestätigen lassen. Planungshilfen gibt es beispielsweise unter www.luftdicht.info.
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