Ausbildungsmesse in Bretten: Mehr Möglichkeiten als gedacht

 

Mit einem breiten Spektrum an Möglichkeiten öffnete am vergangenen Samstag die Ausbildungsmesse Bretten ihre Türen.

Bretten (cha) Mit einem breiten Spektrum an Möglichkeiten öffnete am vergangenen Samstag, 10. März, die Ausbildungsmesse Bretten ihre Türen. In den Hallen des Sportzentrums hatten über 50 Unternehmen aus der Region ihre Stände aufgebaut. Von Landschaftsgärtnern, Pflegekräften und Mechanikern bis hin zu IT-Spezialisten, Bürokaufleuten und Dienstleistungsmanagement, die Auswahl an Ausbildungsberufen war breit aufgestellt. Auch die Bundeswehr und das Polizeipräsidium Karlsruhe informierten die interessierten Schülerinnen und Schüler. Besonders die Eignungstests standen dabei im Fokus der Fragen.

"Verwaltungsstellen erfreuen sich großer Beliebtheit"

Dass die Auswahl an Unternehmen in der Umgebung ein solch umfangreiches Angebot hat, überraschte viele Besucher. Lena Frick, Ausbildungsleiterin der Stadt Bretten, freute sich über das große Interesse. „Gerade Verwaltungsstellen, im gehoben und mittleren Dienst erfreuen sich großer Beliebtheit. Leider sind die sehr vielseitigen und interessanten technischen Ausbildungsberufe wie in der Forstwirtschaft oder im Bauamt dennoch eher schwierig zu besetzen“, so Frick. Neben guten Noten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Gemeinschaftskunde legt sie besonders Wert auf soziales Engagement, Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft.

Trend geht zu höheren Abschlüssen

Neben Ausbildungsstellen werden aber auch in vielen Unternehmen Schülerpraktika zur Berufsorientierung angeboten. So erhält der Nachwuchs die Möglichkeit vorab in das Berufsfeld reinzuschnuppern und sich einmal ausprobieren zu können. Dass der Trend dennoch zu einem höheren Abschluss geht, kann auch stellvertretender Schulleiter der Beruflichen Schulen Bretten, Frank Heusch, bestätigen. „Die Anmeldezahlen an den beruflichen Schulen ist aufgrund der Flüchtlingszahlen eher gestiegen. Auch wenn bereits am 1. März Anmeldeschluss war, freuen wir uns über das frühzeitige Interesse der Schülerinnen und Schüler, die sich weiter qualifizieren möchten.“ Die Möglichkeit sich auf solchen Veranstaltungen umfassend informieren zu können, empfindet Heusch als große Bereicherung für den Nachwuchs.


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Viele Unternehmen hatten Azubis mitgebracht

Viele Unternehmen hatten an diesem Nachmittag auch ihre Azubis mitgebracht, damit sie aus dem Berufsalltag berichten können. Julian Holfelder, Student der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, würde sich jederzeit wieder für den Studiengang BWL-Handwerk bei Heinrich Schmidt GmbH & Co KG entscheiden. „ Das tolle Ausbildungsprogramm und die Unterstützung bei einer familiären Atmosphäre, macht die Ausbildung zu etwas Besonderem.“ Mit einer garantierten Übernahme und der Nähe zum Unternehmen trotz Studium, ist ihm die Entscheidung für das duale Programm leicht gefallen. Sein Tipp: Mit Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit überzeugen. Ein bereichernder Tag für die Besucher aber auch die Unternehmen.
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