Junge Musiker begeisterten

Konzert der Jugendmusikschule in der Kirche St. Laurentius im Amthof Oberderdingen 

Oberderdingen (kn) Einer längeren Tradition folgend veranstaltet die Jugendmusikschule Unterer Kraichgau zum Totensonntag ein Konzert in der Laurentiuskirche im Amthof Oberderdingen. Auch dieses Jahr wurde wieder ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, bei dem die verschiedensten Instrumente zum Zuge kamen.
Eröffnet wurde die musikalische Stunde vom Posaunentrio mit Mischa Körner, Benjamin Schoch und Jonas Stezelberger. Lisa Winter, Eric Hackenberg, Finn Beissmann und Joana Stipp (Querflöte) präsentierten allesamt sehr eindrucksvoll musizierte barocke Solowerke, teilweise begleitet vom souveränen Basso continuo der Cellistin Laura Holtz.
Eine Fantaisie pour saxophone gab der junge Musiker Magnus Bendl zum Besten, gefolgt von der schon fortgeschrittenen Violinistin Lilian Hagmaier, begleitet durch ihren Lehrer Werner Mayerle. Die Blechbläser Maximilian Ludwig (Trompete), Pascal Simon (Euphonium) und Alexandra Schmid (Waldhorn) überzeugten bei ihren Solobeiträgen begleitet von Joswitha Maier auf der schönen Orgel der Kirche. 
Nicht nur Instrumentalmusik wurde an dem Abend geboten – die sehr ausdrucksvoll auftretende Anna-Sophia Sieger sang ein wunderschönes englisches Lied aus der Feder von John Dowland, begleitet von Florian Joerger auf der Gitarre .
An der Jugendmusikschule Unterer Kraichgau wird dem gemeinsamen Musizieren eine hohe Bedeutung zugemessen. Das wurde sehr schön hörbar durch etliche Ensemblebeiträge: angefangen von den jüngsten Künstlern des Abends, Rebekka Lindenmeier, Meggie Schellenberger und Anna Hofmann (Querflöte), einem achtköpfigen Querflötenensemble, das zwei Stücke aus „La Caccia“ von G. Ph. Telemann musizierte, bis hin zum Flötenchor, der bei den drei traditionellen irischen Stücken von Trommel und Gitarre unterstützt wurde.
Der Vorsitzende der Jugendmusikschule, Achim Hartlieb, betonte in seiner Moderation wiederholt, wie viel Mut die Musiker für ein solches Auftreten benötigten. Auf die dargebotene Leistung dürfen sowohl die Schüler als  auch ihre Lehrkräfte stolz sein, was sich auch im andauernden Beifall der Zuhörer zeigte.
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