Unser Erlebnis im Pfeiferturm

Fragerunde mit Paul Metzger (rechts im Bild)

Als wir den Pfeiferturm betreten hatten, bemerkten wir, wie eng es dort war.

Bretten. Als wir den Pfeiferturm betreten hatten, bemerkten wir, wie eng es dort war. Nachdem wir die erste Ebene erreicht hatten, wurde ein Kurzfilm über die damaligen Kerker gezeigt. Es ist schon interessant, wie sich der Pfeiferturm innerhalb der letzten hundert Jahre verändert hat. Im 13. Jahrhundert wurde er zusammen mit der Stadtmauer gebaut und diente zunächst als Kerker für Schwerverbrecher. Dabei wurde die Mauer 2,7 Meter dick gebaut, damit ein Ausbruch unmöglich war. Ein Verbrecher, der sich mithilfe eines Steinbrockens durch die Steinmauer graben wollte, kam nur einen Meter weit und gab schließlich auf. Er wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Mauer eine Dicke von etwa 2,7 Meter hat. Viele der Insassen starben an den Fäkalien, die sich an den Kerkerwänden und unter dem Gitter, welches den Boden darstellte, ansammelten. Bei einem Angriff der Franzosen wurde am 13. August 1689 das Dach des Pfeiferturms beschädigt und wurde im Jahr 2009 unter Leitung von Paul Metzger (ehemaliger Oberbürgermeister von Bretten) neu aufgesetzt.

Die Renovierungen des Turms

Daraufhin haben Paul Metzger und ehrenamtliche Bürger von Bretten und der Umgebung den Pfeiferturm für einen Betrag in Höhe von 700.000 Euro komplett von innen renoviert. DIe alte Treppe, die nach oben führte, wurde komplett erneuert und durch Stahlträger verstärkt. Diese wurden mit einer Seilwinde nach oben gezogen und vor Ort montiert. Als die Renovierungen begonnen haben, betrug die Gesamthöhe des Turms 28 Meter, welche durch das neue Dach am Ende auf 40 Meter anstieg!
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