3. Vorlesetag bei der Brettener Woche: Viel mehr als nur Stillsitzen und Zuhören

  Bretten: Brettener Woche Kraichgauer Bote |

Während man im Vorlesezimmer beinahe eine Stecknadel hätte fallen hören können, herrschte vor der Tür umso lebhafteres Treiben. Beim Vorlesetag von Brettener Woche/kraichgau.news musste man nämlich nicht nur stillsitzen, sondern konnte frei durch den Flur von einem Zimmer ins andere wandern.

BRETTEN (ch) Während man im Vorlesezimmer beinahe eine Stecknadel hätte fallen hören können, herrschte vor der Tür umso lebhafteres Treiben. Beim Vorlesetag von Brettener Woche/kraichgau.news musste man nämlich nicht nur stillsitzen, sondern konnte frei durch den Flur von einem Zimmer ins andere wandern. Wo wochentags Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anzeigenwünsche für die Zeitung und das Online-Leserportal kraichgau.news entgegennehmen, Redakteurinnen und Redakteure Artikel schreiben und Grafikerinnen und Grafiker die Zeitungsseiten und Internetannoncen gestalten, wurde an diesem Nachmittag auch fleißig gemalt und gebastelt.

Bunte Lesezeichen und Pappteller-Engel

Im Bastelzimmer neben der Empfangstheke zeigten Brettener Woche-Mitarbeiterin Claudia Driesner und eine Freundin Kindern und Eltern, wie man aus bunt gefärbter Wolle schöne Lesezeichen filzt. Im Malzimmer half Brettener Woche-Redakteurin Katrin Gerweck beim Ausschneiden von Papptellern. Der Trick war, die Schnitte so anzusetzen, dass sich nachher ein hübscher kleiner Engel daraus falten ließ, dem die Kinder dann nur noch Gesicht und Locken aufmalen mussten. Nebenan saßen drei Mädchen und malten hingebungsvoll eine Vorlage von Kater Findus aus. „Ich fand die Szene mit dem Cowboy am schönsten“, meinte die fünfjährige Ava, während ihre siebenjährige Freundin Leana von der Murmelbahn schwärmte. Beide Mädchen hatten auch Luftballon-Hunde ergattert, Ava einen blauen, Leana einen lilafarbenen.

Lob von Kindern und Eltern

Inzwischen hatte als letzte Vorleserin Petra Schalm auf dem roten Vorlesesessel Platz genommen. Mit Geschichten von den Kindern aus Büllerbü von Astrid Lindgren ging der diesjährige Vorlesetag bei Brettener Woche/kraichgau.news nach zwei ereignisreichen Stunden allmählich seinem Ende entgegen. „Ich bin erstaunt, wie viele Eltern und Kinder da waren und was Ihr alles anbietet“, meinte anschließend die Gondelsheimer Gemeinderätin voller Anerkennung. Sie fügte hinzu: „Und meiner Enkeltochter Laura-Sophie hat es sehr gut gefallen.“ Dennis Böhme, der mit seiner Tochter Nora gekommen war, fand besonders schön, dass es neben dem Vorlesen auch Bastelangebote und kleine Snacks gab. „Mir hätte das als Kind auch gefallen“, stellte er fest.

Basteltrophäen und süße Waffeln

Auch Regina Magnante bedankte sich mit den Worten: „Ich finde es toll und lobenswert, dass die Brettener Woche das macht. Es wird viel zu wenig gelesen.“ Schwer bepackt mit ihren bunten Bastel-Trophäen und süßen Waffeln vom Hohberghaus-Team strebten auch die kleine Lena und ihr Bruder Erik mit Mutter Cornelia Harmut dem Ausgang zu. Winkend verabschiedeten sich die Besucher: „Danke und tschüss bis zum nächsten Jahr.“ Brettener Woche-Verlagsleiterin Suzanne Pfefferle fand die richtigen Worte: „Das müssen wir unbedingt in unserem Bericht erwähnen, wie lieb die Kinder waren.“

Alle Fotos: ch

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