Bekanntes und Unbekanntes von Bretten

Eine kleine Stadtführung für Mitglieder und Freunde des Pelikan Vereins zur Förderung der Palliativmedizin in der Rechbergklinik Bretten fand großen Anklang.

Eine kleine Stadtführung für Mitglieder und Freunde des Pelikan Vereins zur Förderung der Palliativmedizin in der Rechbergklinik Bretten fand großen Anklang.

Bretten (kn) Mal ehrlich, wer kann sich noch daran erinnern, war er einst über die Geschichte, die Geschichten oder die Gebäude Brettens gehört oder gelernt hat? Diese Gedanken hatten rund 50 Mitglieder und Freunde des Pelikan Vereins zur Förderung der Palliativmedizin und kamen jüngt am Marktbrunnen der Melanchthonstadt zusammen, um sich einer Extra-Pelikan-Stadtführung anzuschließen.

Voll gepackt mit altem und neuem Wissen

Unter fachkundiger Führung von Doris Lindacker, in historischem Gewand und Klaus-Dieter Dürr wurde dann manch Altbekanntes ins Gedächtnis zurückgeholt und Neues frisch gespeichert.  Wer hat zum Beispiel schon bemerkt, dass auf der Südseite der Stiftskirche auf der Höhe der Regenrinne ein „Brettener Hundle“, in Stein gemeißelt, sitzt? Oder wer hat gewusst, dass der Glockenturm der Stiftskirche im Jahr 1119 ursprünglich als Wehrturm der Grafen von Lauffen erbaut wurde und erst später zum Glockenturm avancierte? Und dass er sich heute als der „schiefe Turm von Bretten“ etwa einen halben Meter aus dem Lot neigt?

Spende des Schuljahrgangs 1938

Voll bepackt mit altem und neuem Wissen trafen sich die Teilnehmer der Stadtführung anschließend noch zu einer gemütlichen Runde im „Schweizer Hof“. Dort wartete eine Extra Überraschung auf die Verantwortlichen des Pelikan Vereins: Ein Scheck über 315 Euro, gespendet vom Schuljahrgang 1938 der Flehinger Schule. Initiiert hatte die Spende Ilse Schmidt aus Flehingen. Die Freude war groß, denn es gibt immer viel zu tun, um „dem Tage mehr Leben“ und nicht „dem Leben mehr Tage“ zu geben.
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