Zuhören, Anfassen, Erfühlen - Führung für blinde und sehbehinderte Menschen im Deutschen Musikautomaten-Museum

Androide „Ernest der Maler“, nach Vichy/Triboulet, Schweiz um 1980 (Foto: Deutsches Musikautomaten-Museum, Schloss Bruchsal)

Am 22. September um 15.30 Uhr lädt das Deutsche Musikautomaten-Museum zu einer Sonderführung für Blinde und Sehbehinderte im Schloss Bruchsal ein.

Bruchsal (ta) Im Mittelpunkt dieser Sonderführung für Blinde und Sehbehinderte stehen die Figurenautomaten des Deutschen Musikautomaten-Museums. Zunächst als Einzelstücke für Uhren und Kabinettstücke konstruiert, wurden bewegliche Figuren und die mechanisch erzeugte Musik zu einem Kunstwerk in Serie. Nach dem Ersten Weltkrieg wechselten die Androiden vermehrt in den öffentlichen Raum – als Reklamefiguren. Kinderspielzeuge und Kurioses finden sich bis heute in privaten Bereichen. Etwas in Bewegung bringen, erleben wie die Technik funktioniert, diese Aspekte begeistern noch heute.

Hören und Fühlen

Kira Kokoska wird in diesem Museumsgespräch den Besuchern und Besucherinnen das Besondere dieser Automaten erläutern und beschreiben. Neben dem musikalischen Hörgenuss erhalten sie auch die Gelegenheit, ausgestellte Figuren zu befühlen.
Die Führung findet im Deutschen Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal am Samstag, 22. September um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt entspricht dem ermäßigten Museumseintritt von vier Euro, zuzüglich zwei Euro Führungsgebühr. Eine Begleitperson hat freien Eintritt.
Um Anmeldung bis zum 18.09. unter (0)7251 742-652 oder dmm@landesmuseum.de wird gebeten.
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