Staatlich gefördert: Jobs für Menschen mit Handicap

Ein Kollege wie jeder andere: Inklusion gehört in vielen Betrieben zur Normalität. Foto: Firma V/fotolia/randstad
txn. Auch für behinderte Menschen ist es wichtig, die Möglichkeit zu haben, sich den Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Doch leider ist es für viele immer noch schwierig, den passenden Job zu finden. Aber im Zeitalter des Fachkräftemangels ändert sich das langsam. Immer mehr Firmen engagieren sich für die Inklusion – und nehmen dabei staatliche Zuschüsse und Darlehen in Anspruch. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember erklärt Petra Timm, Sprecherin von Randstad Deutschland, die individuellen finanziellen Förderungen: „Unternehmen, die Menschen mit Behinderung ausbilden, beschäftigen oder wieder eingliedern, werden finanziell unterstützt. Außerdem gibt es Zuschüsse oder Darlehen für die behindertengerechte Einrichtung des Arbeitsplatzes und die Ausstattung mit notwendigen technischen Arbeitshilfen, wenn dadurch die dauerhafte behinderungsgerechte Beschäftigung ermöglicht, erleichtert oder gesichert wird.“ Diese Fördermöglichkeiten zeigen Erfolge: Es werden immer mehr behinderte Menschen in den sogenannten ersten Arbeitsmarkt integriert. Viele Arbeitgeber profitieren von den engagierten Mitarbeitern und wissen über die Zuschüsse vom Staat Bescheid. Allerdings gilt dieser positive Trend fast nur für Arbeitnehmer mit körperlichen Einschränkungen. Lernbehinderte Menschen arbeiten dagegen meist immer noch im zweiten Arbeitsmarkt, das heißt in Behindertenwerkstätten.
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