"Wundermedikament gegen Krebs wird es nicht geben"

(Foto: Pixabay, qimono)

Vorbeugung ist für den Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, Michael Baumann, ein zentrales Element im Kampf gegen den Krebs.

Heidelberg (dpa) "Würden alle heute bekannten Möglichkeiten der Prävention konsequent umgesetzt, ließe sich die Zahl der Krebsfälle um etwa 40 Prozent senken", sagte der Mediziner dem "Mannheimer Morgen" (Samstag). Die Maßnahmen zur Vorbeugung seien bekannt: "Nicht rauchen, wenig Alkohol, ein körperlich aktiver Lebensstil bei normalem Körpergewicht, konsequenter Sonnenschutz sowie Früherkennungsuntersuchungen und Impfungen." Mit Blick auf den Weltkrebstag am Sonntag betonte er jedoch: "Ein Wundermedikament, mit dem alle Krebserkrankungen geheilt werden können, wird es in nächster Zeit nach meiner Einschätzung leider nicht geben."
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