Feier zum Volkstrauertag in Bauerbach

Bretten: Friedhofstr |

Die Folgen schrecklicher Kriege dürfen nicht vergessen werden

Eindrucksvolle Predigt

In den meisten Ansprachen zum Volkstrauertag wird schwerpunktmäßig auf die Toten der beiden Weltkriege hingewiesen.  Pfr. Speckert spannte den Bogen beim Gottesdienst in der Kirche St. Peter in die heutige Zeit. Er nannte viele Kriege die gerade jetzt laufen, die wir aus den Medien kennen aber halt so hinnehmen. Beschönigend werden sie als 'militärische Konflikte' bezeichnet. Syrien, Lybien, Mali, Ukraine und Jemen nannte er. Der pensionierte Priester weiß wovon er spricht. In seiner aktiven Zeit war er in der Welt unterwegs. Beim Beispiel Jemen war er geradezu zornig. Denn dort würden mit von Deutschland gelieferten 'Kriegsbooten' Häfen blockiert; Bevölkerung, insbesondere Kinder, müssten hungern und die Großmächte schauen zu. Sein Appell: "Frieden geht vom eigenen Herzen aus. Tragt dazu bei".

Erinnerung an die Verstorbenen

Der Musikverein Harmonie begleitete die Eucharistiefeier musikalisch als Gedenken an seine im laufenden Jahr verstorbenen Mitglieder.

Feier auf dem Friedhof

Zur Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages versammelten sich etwa 50 Teilnehmer und 30 Aktive des Musikvereins auf dem Friedhof. In seiner Ansprache verwies Ortsvorsteher Wolfgang Rück darauf, dass niemals vergessen werden darf, was Geschehen ist. Mahnend erinnerte er daran, dass nicht alle Menschen das Glück haben, seit mehreren Generationen in einem kriegsfreien Land wie Deutschland zu leben.

Ehrenwache und Kranzniederlegung

Die Feuerwehr stellte eine Ehrenwache vor dem Kriegerdenkmal. Unter den Klängen "Ich hat´einen Kameraden" legte Rück einen Kranz der Stadt Bretten nieder.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.