Im ehemaligen Gasthaus „Zum Ochsen“ die Vorfahren gefunden.

Mit "Translaterin" Ilka Hufnagel-Harrison und Michael Kiefer am alten Friedhof von Dürrenbüchig

Auf der Suche nach ihren deutschen Wurzeln ist eine US-Amerikanerin aus St. Louis, Missouri in Dürrenbüchig fündig geworden. 

Bretten-Dürrenbüchig (gr) Auf der Suche nach ihren deutschen Wurzeln ist eine US-Amerikanerin aus St. Louis, Missouri in Dürrenbüchig fündig geworden. Sie war mit einer Reisegruppe, bei der alle Mitglieder auf der Suche nach verbliebenen deutschen Vorfahren waren, mit Standort Gengenbach, in Deutschland unterwegs. Anfragen im Vorfeld der Reise bei Wolfgang Eberle, dem Vorsitzenden des Heimatsvereins Walzbachtal, hatten auf die Spur nach Dürrenbüchig geführt. Waren doch die Dürrenbüchiger Geburten und Hochzeiten im 18. und 19. Jahrhundert nur in den Kirchenbüchern von Wössingen eingetragen worden.

Die guten Verbindungen des Heimatvereins Walzbachtal nach Dürrenbüchig ermöglichten Mrs. Dorothy Johnson dann, die Heimat ihrer Vorfahren zu finden, zu besuchen und Verwandte zu treffen. Wolfgang Eberle mit Frau Claudia und Gerhard Rinderspacher gestalteten ein umfangreiches Tagesprogramm. Nach der Abholung am Bahnhof Karlsruhe, dem Besuch der Kirchen und Friedhöfe von Wössingen und Diedelsheim traf die Gruppe dann am Nachmittag in Dürrenbüchig ein.

Gerhard Rinderspacher erläuterte die räumliche und historische Situation von Dürrenbüchig aus der Zeit von 1854, in der die Vorfahren der Amerikanerin in die Staaten ausgewandert waren. Höhepunkt war dann die „Einkehr“ im ehemaligen Ochsen in der Dürrenbüchiger Strasse 43. Hier wurde Mrs. Johnson ein herzlicher Empfang von den Familien Fahrer und Kiefer als „Verwandte“ bereitet. Thomas Fahrer hatte sich intensiv um die genealogische Seite der Auswanderung aus seiner Sicht gewidmet. Ortsvorsteher Wolfgang Six überbrachte die Grüße des Ortschaftsrates und überreichte ein Fotobuch von Dürrenbüchig und einen Bildband von Bretten im Auftrag von Oberbürgermeister Wolff. Mit viel Material, Bildern und noch mehr positiven Begegnungen und Gesprächen trat Mrs. Johnson dann am Abend ihre Rückreise nach Gengenbach an.
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