"Aufbruch Bretten" kandidiert für den Gemeinderat

(Foto: Fotolia, Anton Sokolov)

Eine neue Gruppe aus parteilosen Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitgliedern der Partei Die Linke tritt im Mai 2019 bei der Brettener Gemeinderatswahl an.

Bretten (kn) Eine neue Gruppe aus parteilosen Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitgliedern der Partei Die Linke tritt im Mai 2019 bei der Brettener Gemeinderatswahl an. Interessierte Brettener Bürger hatten sich am vergangenen Mittwoch ausführlich über die Situation im Vorfeld der kommenden Gemeinderatswahlen diskutiert. Einigkeit herrschte darüber, dass angesichts von Stillstand und Verkrustung in der Brettener Kommunalpolitik, einer selbstherrlichen Verwaltungsbürokratie und zunehmender Bürgerferne ein neuer Aufbruch und neue Impulse notwendig seien, heißt es in einer Erklärung.

Für die Interessen der Normalbevölkerung

Die Teilnehmer des Treffens beschlossen daher, mit einer eigenen Liste unter dem Namen „Aufbruch Bretten“ zur Gemeinderatswahl im Mai 2019 anzutreten. Diese Liste soll in erster Linie die Interessen der Normalbevölkerung, das heißt der Arbeitnehmer und ihrer Familien, der Rentner, der Alleinerziehenden und der sozial Schwachen vertreten. Gefordert werden ein deutlicher Ausbau des sozialen Wohnungsbaus und des öffentlichen Personen-Nahverkehrs in der Kernstadt und in den Stadtteilen, eine besser organisierte und vor allem kostengünstigere Kindergartenbetreuung, eine die Naturflächen schonende Stadtplanung sowie ein friedliches und solidarisches Miteinander aller Bevölkerungsgruppen, unabhängig von der Herkunft. Vor allem aber müsse der Gemeinderat wieder seine Rolle als zentrales Organ der kommunalpolitischen Entscheidungsfindung wahrnehmen und dürfe sich nicht länger von OB und Verwaltungsbürokratie „auf der Nase herumtanzen“ lassen.

Wahlprogramm bis Ende Januar angekündigt

An dem Treffen nahmen Brettener Mitglieder der Partei Die Linke und parteilose Bürger teil. Angestrebt wird eine breite, parteiunabhängige und bewusst auf kommunalpolitische Kernforderungen orientierte Liste. Im Dezember und Anfang Januar soll bei weiteren Treffen ein detailliertes Wahlprogramm zur Gemeinderatswahl erarbeitet werden. Ende Januar erfolgt dann die Aufstellung der Liste.

Wer sich in den Diskussionsprozess einbringen und eventuell selbst kandidieren möchte, kann Kontakt zu Stadtrat Hermann Fülberth, E-Mail h.fuelberth@gmx.de , aufnehmen.
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