Brettener OB zu Förderprogrammen: Fast 17 Millionen Euro Zuschüsse beantragt

Martin Wolff, Oberbürgermeister der Stadt Bretten (Foto: Stadt Bretten)

Der Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff hat sich gegen Behauptungen von Dritten verwahrt, die Stadt bemühe sich nicht in ausreichendem Maß um Zuschüsse aus diversen Förderprogrammen.

BRETTEN (ch) Der Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff hat sich gegen Behauptungen von Dritten verwahrt, die Stadt bemühe sich nicht in ausreichendem Maß um Zuschüsse aus diversen Förderprogrammen. „Wir haben in den letzten zwei bis drei Jahren insgesamt 16,9 Millionen Euro an Fördergeldern beantragt und teilweise bereits bewilligt bekommen“, sagte Wolff.

Über drei Millionen für Gymnasiumssanierung

Die Bandbreite der Vorhaben, für die öffentliche Zuschüsse beantragt wurden, reiche von der Artenschutz-Werkstatt über Brückensanierung bis zum Hochwasserschutz. Herausragend sei die zugesagte Förderung für die Sanierung des sogenannten Bronnerbaus des Brettener Melanchthon-Gymnasiums in Höhe von 3,38 Millionen Euro. Ebenfalls zugesagt seien zwischen drei und vier Millionen Euro für die geplante Barrierefreiheit an Bushaltestellen und am Bahnhof sowie für die City-App plus 40.000 Euro für das Digitalisierungskonzept der Stadt.

"Führend auf Weg zur Digitalisierung"

Bei der Erstellung einer Digitalisierungsstrategie sei Bretten eine von 50 der insgesamt 1.100 baden-württembergischen Kommunen, die in den Genuss der Förderung gekommen seien. Nebenbei zitiert der OB den Digitalisierungsexperten und ehemaligen Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Franz-Reinhard Habbel, mit den Worten: „Bretten ist eine der führenden Kommunen auf dem Weg der Digitalisierung.“ Die Schlussfolgerung des Brettener Oberbürgermeisters: „Wir greifen die Fördertöpfe gut ab.“
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