CDU Stammtisch zur Elektromobilität

Die CDU-Vorsitzende Waltraud Günther-Best bedankt sich bei Oliver Vegh
Beim letzten Stammtisch des CDU Stadtverbands Bretten referierte Oliver M. Vegh, Produktmanager der Stadtwerke Bretten über die E-Mobilität, hauptsächlich über die lokalen Angebote „e-laden“ der Stadtwerke. Die Stadtwerke Bretten, Bruchsal und Ettlingen haben sich zum Ladeverbund e-laden zusammengeschlossen. Dieser Verbund bietet den Vorteil, mit nur einer Ladekarte oder App an zahlreichen Stromtankstellen in den jeweiligen Versorgungsgebieten zu tanken.
In Bretten gibt es 5 Säulen mit je 2 Ladepunkten (Rathaus, Technisches Rathaus, Schwimmbad). Die SWB sind in Vorleistung gegangen, um überhaupt das Interesse am E-Auto zu wecken.
Laut Kraftfahrtbundesamt wurden im 1. Halbjahr 2018 17.234 Elektrofahrzeuge zugelassen, damit erreichte diese Antriebsart einen Anteil von 0,9 Prozent (+69,1 %).
Viele Fragen kamen von den Teilnehmern zu Reichweite, Kosten, Batterien und Zuschüssen. Infos dazu gibt es unter – www.bafa.de. Tipp eines Teilnehmers: Förderung = Umweltbonus für Elektrofahrzeuge über den Lieferanten beantragen lassen (steiniger Weg an Förderung zu kommen).

Herr Vegh stellte auch die Möglichkeiten vor, das Fahrzeug zu Hause aufzuladen. Es gibt 2 Arten: Wall box für stationären Einbau oder mobiles Ladekabel mit Steuerelektronik. Beim Kauf sollte man auf ein Intelligentes Lademanagement achten, das bedeutet, wenn mehrere Nachbarn dranhängen, kommunizieren die Geräte untereinander. Das kann auch bedeuten, dass die Leistung von 22 kW auf nicht volle Ladekapazität gekürzt wird.

Erst nach acht Jahren siegt das Elektroauto in der CO2-Bilanz. Eine schwedische Studie rechnet vor: Ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor könne acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S, der Stromverbrauch beim Fahren wurde dabei gar nicht berücksichtigt. Bei einem kleineren E-Fahrzeug wären es noch etwa drei Jahre. Allerdings macht die Produktion von E-Auto-Akkus Fortschritte. Ebenfalls beachtet werden muss die Tatsache, dass Elektroautos im Gegensatz zu Benzin- und Dieselfahrzeugen zumindest lokal keine Schadstoffe ausstoßen (z.B. Stickoxide oder Kohlenmonoxid).

Für detaillierte Auskünfte steht Herr Vegh von den Stadtwerke Bretten gerne zur Verfügung.

Fazit: Rein wirtschaftlich darf man E-Fahrzeuge nicht betrachten, sie eignen sich insbesondere für den Stadtverkehr, denn: wann fahren die meisten von uns schon mehr als 400 km am Tag?
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.