CDU vor Ort in Büchig

Beim 5. „CDU- Vor-Ort-Gespräch“ traf sich die Ratsfraktion mit dem Ortschaftsrat in Büchig. Durch die Zeitumstellung bedingt, war es schon dämmrig, und so folgte man Ortsvorsteher Uve Vollers auf einer Powerpoint-Präsentation durch den Stadtteil. Er informierte über aktuelle Maßnahmen in Büchig, wies auf Planungen für 2019 hin und stellte auch Problembereiche im Ort dar. Wichtig ist ihm, dass die Grundsätze für die Zukunftsinvestitionen in Büchig nicht „ größer-schöner-teurer“ sein sollen, sondern das Vorhandene erhalten, nach Bedarf verbessern und erweitern.
Durch die zügige Durchführung der Flurneuordnung habe man ein gutes Wegenetz um Büchig, was Mulitfunktionswege und Radwege anbelange. Hier war förderlich, dass die drei nördlichen Gemeinden (Nei-Bü-Bau) an einem Strang zogen, obwohl die Bedarfe der einzelnen Ortschaften durchaus unterschiedlich waren. Auch das Neubaugebiet „Neibsheimer Weg II“ sei auf sehr gutem Wege. Die begonnene Erneuerung der Friedhofsmauer wird mit weiteren Maßnahmen, z.B. Parkplätze am Friedhof, 2019 weiterführt. Erfreulich sei auch der Kindergartenausbau zum Ganztagesbetrieb mit Unterstützung der Kirche und die Betreuung der Grundschüler mit Mittagessen bis 15:00 Uhr. Ein wichtiges Anliegen ist U.Vollers und den Ortschaftsräten die Anbindung an Bretten durch gute Busverbindungen, auch in den Abendstunden.
Als sehr positiv für den Stadtteil stellte der Ortsvorsteher das rege Vereinsleben am Ort dar. Hier wünscht er sich mehr Wertschätzung für die Arbeit der Vereine, die einen wichtigen Beitrag für das gemeinschaftliche Leben im Ort leisteten. Beispielsweise sollte die Hallenmiete für Vereinsfeste entfallen. Wie auch in anderen Ortsteilen, stelle sich in Büchig die Problematik der nicht mehr vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten. Für alternative Modelle durch Automaten, Verkaufswagen oder andere Ideen und Beratung und Unterstützung durch die Verwaltung ist Büchig offen. Sehr positiv stellt sich auch der ortsansässige Bauhof-Mitarbeiter für die Gemeinde dar. Ortskenntnis und flexibler Einsatz (z.B. Laub wegfegen, wenn eine Beerdigung ist, Winterdienst) sind ebenso wichtig wie die das Gefühl, für seinen Ort verantwortlich zu sein. Der Ortsvorsteher könne von seinen Bürgern nicht verlangen, ihre Grundstücke sauber und in Ordnung zu halten, wenn schon der Ortseingang und öffentliche Anlagen ungepflegt aussehen.
Große Lob hatte Vollers für seine Ortschaftsräte, die auch tatkräftig anpacken könnten und als Team gut zusammenarbeiteten; Parteipolitik habe hier keine Bedeutung, sondern immer das gemeinsame Ziel, sich für die Lebensqualität im Stadtteil einzusetzen.
Der Franktionsvorsitzende Dr. Günter Gauß bedankte sich für die Einladung und die gute Information vor Ort. Ein offenes Ohr für die Belange des Stadtteil wollte er gerne haben, damit der Ortsvorsteher weiterhin sagen kann: „ Büchig lebt und man lebt in Büchig nicht schlecht, auch wenn es immer etwas zu verbessern gibt.“
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