CDU Walzbachtal: "Ablehnung von Umgehungstrasse würde zu Verschiebung ins Ungewisse führen"

So soll die Brücke der geplanten Ortsumfahrung Jöhlingen aussehen. (Foto: Screenshot/Youtube/RP Karlsruhe)

Die CDU Walzbachtal hat sich mit einem Positionspapier zur Planung der Umgehungstrasse B293 – Ortsumfahrung Jöhlingen an die Öffentlichkeit gewandt.

Walzbachtal-Jöhlingen (kn) Die Umgehungstrasse B293 – Ortsumfahrung Jöhlingen ist bei den Bürgern des betroffenen Ortes sowie den politischen Vertretern seit mehr als 40 Jahren in der kommunal- und regionalpolitischen Diskussion. Seit dieser Zeit, in der der Verkehr stetig zugenommen hat, wird von den Parteien nach einer Möglichkeit zur Entlastung der Einwohner des Ortskerns von Jöhlingen gesucht. Am 31. Januar hatte nun das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe die Entwurfsplanung für die Ortsumfahrung vor 400 Besuchern in der Böhnlichhalle offiziell vorgestellt (wir berichteten).

"Schnelle und forcierte Umsetzung"

In einem Positionspapier zur Umgehung hat sich nun auch die CDU Walzbachtal an die Öffentlichkeit gewandt. "Nach Kenntnisnahme der Grundannahmen und Grundlagen der vorgestellten Planvariante sowie unter Abwägung der bestehenden und zukünftigen Umwelteinflüsse heißt der CDU-Gemeindeverband Walzbachtal die vorgestellte Planvariante gut und spricht sich für eine schnelle und forcierte Umsetzung des Planfeststellungsverfahrens unter der Begleitung der politischen Gemeinde aus, soweit ein Mitspracherecht an der Planung rechtlich dem Gemeinderat eingeräumt werden kann", heißt es in dem Schreiben. Zentrales Anliegen der CDU sei es, die zunehmend unzumutbare Verkehrs- und Lärmbelastung der Anwohner im Ortskern von Jöhlingen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

"Planvariante ist nicht die optimale Lösung"

Die Walzbachtaler Union sei sich aber durchaus bewusst, so heißt es weiter, „dass die jetzige Planvariante nicht die optimale Lösung darstellt“. Sie habe daher auch die Bedenken der Gegner der Trassenführung in persönlichen Gesprächen ernst genommen und auf die Information und Präsentation des Regierungspräsidiums in der Hoffnung verwiesen, dass die Gegner der favorisierten Planvariante dort von der Notwendigkeit der Maßnahme überzeugt werden könnten. Überzeugt ist in jedem Fall die CDU und schreibt: „Die fachlich professionelle Vorgehensweise der Fachplaner und die überzeugend vorgetragenen Argumente für die geplante Umgehungstrasse sowie die im Vorfeld geführten politischen Gespräche mit den Planern haben die Vertreter der CDU Walzbachtal überzeugt, sich für die Baumaßnahme auszusprechen.“

Bei Ablehnung: Verschiebung ins Ungewisse

In diese Schlussfolgerung sei auch mit einzubeziehen, dass die Baumaßnahme unter vorgegebenen restriktiven Finanzauflagen des Bundes stehe und die Gebote des Umwelt- und Menschenschutzes zu beachten seien. Zudem habe das RP unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass nur die jetzt vorgelegte Planvariante Aussicht auf eine zügige Realisierung habe. „Eine grundsätzliche Ablehnung würde zu einer zeitlichen Verschiebung ins Ungewisse führen“, so die CDU-Vertreter.


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