Einzelhändler-Treffen in Bretten: "Akzente setzen und Entwicklungen anstoßen"

Die Gelegenheit, Akteure des Einzelhandels und der Gastronomie der Brettener Innenstadt besser kennenzulernen, gab es bei einem ersten, rund zweistündigen Treffen im Rathaus. (Foto: Stadt Bretten)

Nathalie Dörl-Heby trat als neue Fachkraft für Stadtmarketing im Amt für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften die 70-Prozent-Stelle an. Die Gelegenheit, Akteure des Einzelhandels und der Gastronomie der Brettener Innenstadt besser kennenzulernen, gab es bei einem ersten, rund zweistündigen Treffen im Rathaus.

Bretten (hk) Bereits im Dezember 2016 hatte sich die Stadtverwaltung für eine Einführung einer neuen Stelle, zunächst in Form eines Citymanagers, dann eines Projektleiters für Stadtmarketing, im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) ausgesprochen. Knapp ein Jahr später wurde das Geheimnis um die Personalie dann gelüftet: Nathalie Dörl-Heby trat als neue Fachkraft für Stadtmarketing im Amt für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften die 70-Prozent-Stelle an. Die Gelegenheit, Akteure des Einzelhandels und der Gastronomie der Brettener Innenstadt besser kennenzulernen, gab es bei einem ersten, rund zweistündigen Treffen im Rathaus.

„Dass keine konkreten Beschlüsse gefallen sind, das ist klar“

Ein Abriss über die bisher laufenden Aktionen, zum Beispiel die Rabatt’z Nacht sowie das Lichterfest, und die Einordnung der Stelle in die bestehenden Strukturen war Programm der Auftaktveranstaltung. Positiv blickt Klaus-Georg Müller, Inhaber eines Brillenfachgeschäfts in Bretten, auf das Treffen zurück. „Dass keine konkreten Beschlüsse gefallen sind, das ist klar“ sagt der Optiker. Das, was besprochen wurde, habe sich aber bisher sehr gut angehört. Auch die Idee, dass sich die Akteure überhaupt zusammenfinden und miteinander sprechen, habe ihm sehr gefallen. „Ich halte das für sehr wichtig und würde mich freuen, wenn es zu weiteren Treffen kommt.”

Akzente setzen und Entwicklungen anstoßen

Auch Dörl-Heby zieht ein durchaus positives Fazit: Die Einzelhändler hätten viele Ideen, die sie einbringen wollten. Sie sehe ihre Aufgabe darin, Akzente zu setzen und Entwicklungen anzustoßen. Der Vorsitzende der Vereinigung Brettener Unternehmen (VBU), Andreas Drabek, sichert Dörl-Heby seine Unterstützung bei ihrer „anspruchsvollen Aufgabe“ zu. Bereits für 2018 empfiehlt Dörl-Heby die Entwicklung eines digitalen Einkaufsführers. „Der Einkaufsführer wird unsere Qualität als Einkaufsstadt, in der man noch das Besondere findet und persönlich beraten wird, herausstellen“, ist die Projektleiterin überzeugt. Darüber hinaus konnte sie die Hochschule Nürtingen für ein Studierendenprojekt gewinnen: Die Studenten werden die Wünsche der Akteure und Maßnahmenvorschläge auswerten und Umsetzungsideen für die Brettener Innenstadt erarbeiten.

„Ich hoffe, dass sich ab jetzt etwas bewegt”

Lobende Worte findet auch Heike Böhm, Inhaberin eines Modegeschäfts. Das Treffen sei aus ihrer Sicht sehr informativ gewesen. Nun hoffe sie auf eine Initialzündung: „Ich hoffe, dass sich ab jetzt etwas bewegt.” Einige Einzelhändler, die ihren Namen allerdings nicht in der Zeitung lesen wollen, äußerten sich allerdings auch kritisch zum Treffen.
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