Glasfaserausbau in Bretten: BBV räumt Kommunikationspannen ein

Oberbürgermeister Martin Wolff (links) und BBV-Vertriebsleiter Wolfgang Ruh beim Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau in der Kernstadt.

Von Bürgern der Brettener Kernstadt gab es in den letzten Wochen vermehrt Kritik zur Kommuniaktion des Unternehmens BBV Rhein-Neckar beim Glasfaser-Ausbau.  Jetzt hat die BBV sich für Fehler entschuldigt.

Bretten (swiz) Von Bürgern der Brettener Kernstadt gab es in den letzten Wochen vermehrt Kritik zur Kommunikation des Unternehmens BBV Rhein-Neckar beim Glasfaser-Ausbau. So seien Baustellen, anders als von der BBV angekündigt, nicht im offiziellen Glasfaser-Ausbau-Blog auf der Homepage des Unternehmens angekündigt worden. Die Anwohner wurden offenbar vielmehr vor vollendete Tatsachen in Form von grabenden Baggern und Baustellenabsperrungen gestellt.

BBV räumt Fehler ein

Im Gespräch mit der Brettener Woche/kraichgau.news räumt der Pressesprecher der BBV, Thomas Fuchs, Fehler in der Kommunikation ein. "Grundlage unseres Blogs sind Absprachen mit der Stadt Bretten und unserem Tiefbauunternehmen. Allerdings kann es in der täglichen Praxis leider immer mal wieder zu unvorhersehbaren Abweichungen von der tatsächlichen Planung kommen", so Fuchs. Dabei verzögere sich der Informationsfluss und es komme zu Verzögerungen bei den laufenden Aktualisierungen. "Wir bitten dafür um Entschuldigung und arbeiten an einer Verbesserung." Das ausführende Bauunternehmen sei in jedem Fall "von uns damit beauftragt, alle betroffenen Bürger zeitnah vor Beginn von Baumaßnahmen persönlich zu informieren", erklärt Fuchs. Sollten die Bürger nicht informiert werden oder konkrete Fragen zu Baustellen und Ausbau-Zeitplänen haben, könnten sich sich unter 07252 2070008 an das "Backoffice" der BBV in Bretten wenden, so der Sprecher.

83 Prozent der benötigen Verträge für die Kernstadt

Die stockende Kommunikation scheint der Vertragslage in der Kernstadt dagegen nicht zu schaden. Nach Angaben von Fuchs hat die Nachfrage nach der Entscheidung für den Ausbau angezogen. "Inzwischen liegen wir bei 83 Prozent der benötigen Verträge für die Kernstadt, sagt Fuchs.
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