Politik hautnah erleben 

Der Abgeordnete Joachim Kößler gab einer Besuchergruppe aus Bretten Einblicke in seinen Alltag im Landtag. Foto: Simon Gonser

Eine Besuchergruppe unter Leitung der Brettener Diabetesberaterin Annemarie Schnäbele besuchte auf Einladung des Landtagsabgeordneten Joachim Kößler den Landtag in Stuttgart.

Bretten/Stuttgart (kn) Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand das Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten und der Besuch des Bürger- und Medienzentrums des Landtags. Ein Mitarbeiter des Besucherdiensts informierte die Besuchergruppe über die Aufgaben des Landtags und seiner Ausschüsse. In einem Rollenspiel wählten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fiktiv den Ministerpräsidenten/die Ministerpräsidentin.

Bürgerkontakt wichtig

Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: “ich habe bisher nicht gewusst, dass reale Politik so interessant sein kann.“ Ebenso begeistert wurde das Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Joachim Kößler aufgenommen. Er berichtete über seine Arbeit in Stuttgart und im Wahlkreis. Die Wahlkreisarbeit ist geprägt durch die Bearbeitung von sehr unterschiedlichen Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern. Von Verkehrsfragen bis zu Rentenproblemen werden dabei Anfragen an ihn herangetragen. Bürgerkontakte und Informationsbesuche vor Ort sind dem Abgeordneten sehr wichtig.

Digitalisierung und Bildung sind wichtige Themen

Kößler informierte auch über die aktuellen Vorhaben des Landes. So ist die Digitalisierung eines der Leuchtturmprojekte des Landes. Bis zum Ende der Wahlperiode werde in diesen Bereich eine Milliarde Euro investiert. Wichtig sei hier, dass der ländliche Bereich genauso versorgt werde, wie die Ballungsräume. „Digitale Netze sind so wichtig wie Straßennetze“, betonte Kößler.Der zweite wichtige Bereich ist die Bildungspolitik. Jeder fünfte Euro werde hierfür ausgegeben. „Bildung ist die Grundlage für unsere zukünftige Entwicklung“, stellte der Abgeordnete fest.

Bedeutung der EU für Frieden und Freiheit fundamental

In der Diskussion mit den Besucherinnen und Besuchern war die Zukunft der EU ein brennendes Thema. Einig waren sich die Besucherinnen und Besucher und Kößler, der Vorsitzender des Europa-Arbeitskreises der CDU-Fraktion im Landtag ist, dass sich die Europäische Union auf die „großen Aufgaben“, wie den gemeinsamen Markt, die Außenpolitik und die Verteidigungspolitik konzentrieren sollte. Bei den europaweiten Ausschreibungen für Bauvorhaben solltenzum Beispiel die Schwellenwerte erheblich angehoben werden, betonte Kößler. Das entlaste die Gemeinden und Städte sowie die Wirtschaft ganz erheblich.Im Hinblick auf die kommenden Europawahlen hob Kößler hervor, dass die Bedeutung der EU für den Frieden und die Freiheit in den letzten Jahren von fundamentaler Bedeutung sei. „Wer Europa aufs Spiel setzt, gefährdet beides“, betonte der Abgeordnete.
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