Roton zieht auf Mellert-Fibron-Areal: Unternehmen verlegt Sitz aus dem Enzkreis nach Bretten

Das Bild zeigt die Rückansicht sowie den Innenhof des Neubaus. Im Hintergrund ist die Rückseite der Trafostation und die B294 zu sehen. (Foto: Südbau Ingenieur- und Planungsgesellschaft)
 
Die Frontalansicht des geplanten Neubaus, aus der Perspektive von Pforzheim auf der B294 kommend am Ortseingang von Bretten. Im Vordergrund ist der geplante neue Kreisverkehr im Kreuzungsbereich B294/Im Brückle/Herrmann Beutenmüller Straße zu sehen. (Foto: Südbau Ingenieur- und Planungsgesellschaft)

Die Brettener Gewerbelandschaft bekommt prominenten Zuwachs. Das Unternehmen Roton Powersystems der Gesellschafter Anton und Achim Pleyer wird seinen Unternehmenssitz in Neulingen-Bauschlott sowie einige Außenstellen komplett nach Bretten verlegen.

Bretten (swiz) Die Brettener Gewerbelandschaft bekommt prominenten Zuwachs. Das Unternehmen Roton Powersystems der Gesellschafter Anton und Achim Pleyer wird seinen Unternehmenssitz in Neulingen-Bauschlott sowie einige Außenstellen komplett nach Bretten verlegen. Wie die Brettener Woche exklusiv erfahren hat, planen die Gesellschafter dafür den Bau einer modernen Unternehmenszentrale für 35 Mitarbeiter auf dem Mellert-Fibron-Areal. Konkret wird das Unternehmen ein zweigeschossiges Bürogebäude mit Lager- und Logistikflächen für Stückgut und Großgeräte sowie Werkstätten, ein Schulungszentrum und Prüffelder für elektrische Geräte errichten.

4.500 Quadratmeter großes Grundstück  erworben

Auf allen Dachflächen werden zudem Photovoltaik-Anlagen installiert, deren Energie dann unter anderem für Ladestationen von Elektrofahrzeugen genutzt wird. Um die Neubaupläne zu verwirklichen, hat Pleyer von der Stadt ein etwa 4.500 Quadratmeter großes Grundstück neben der alten Trafostation, begrenzt durch die neue Hermann-Beutenmüller-Straße und die B294, erworben. Die auf dem Grundstück zur Verfügung stehenden Erweiterungsflächen werden bis zur Realisierung eines weiteren Bauabschnittes als Grünflächen und Parkflächen ausgestaltet. Der Gebäudegrundriss soll die besondere Form des Grundstücks aufnehmen. „Durch die Rundung des Gebäudes wird der Innenhof eingefasst, sodass alle Betriebsabläufe im Innenbereich von den Mitarbeitern zentral eingesehen und gesteuert werden können. Die exponierte Außenfassade bleibt von diesen Betriebsabläufen unberührt und behält damit die optische Ruhe”, beschreibt Pleyer die neue Zentrale.

Neue Zentrale soll im Spätjahr 2019 fertig sein

Der Verwirklichung des Projekts, dass im Spätjahr 2019 fertig gestellt und rund drei Millionen Euro kosten soll, sei eine lange Zeit der Vorbereitung vorausgegangen. „Nach langer und intensiver Planung ist das Bauvorhaben nun im Genehmigungsprozess“, erklärten die Gesellschafter Pleyer gegenüber der Brettener Woche. Bereits seit vielen Monaten arbeite Roton in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bretten sowie dem Architekten und Generalplaner Südbau an den Planungen, die nun in die Tat umgesetzt werden sollen. Das Grundstück neben der Trafostation biete genügend Platz, um die neue Zentrale des expandieren Unternehmens sowie Reserveflächen in verkehrsgünstiger Lage zu beherbergen, erklärte Anton Pleyer. Zudem sei der neue Standort auch durch seine exponierte Lage am Stadteingang für die Mitarbeiter, die allesamt mit nach Bretten ziehen, sehr gut zu erreichen, so Pleyer. Darüber hinaus gebe es eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

Roton als „Hidden Champion”

Als Unternehmen sei Roton eine Art „Hidden Champion” (Verborgener Meister), sagte Anton Pleyer. Die Firma ist ein bundesweit tätiger Anbieter, Service-Dienstleister und Vermieter rund um die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Was relativ unscheinbar klingt, ist im Firmenalltag umso spannender. So haben die Pleyers mit ihrem Team schon unter anderem den G7- und den G20-Gipfel, den Papstbesuch 2012 und diverse Europa-League-Endspiele mit ihren Outdoor-Miet-USV abgesichert. Für seine USV-Systeme wurde Roton unter anderem mit dem Best Of Industriepreis 2018 ausgezeichnet.
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