Zukunft der Bruchsaler Polizeischule weiter ungewiss

FDP-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung. (Foto: Deutscher Bundestag/Inga Haar)
Innenminister Thomas Strobl schreibt FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung: Keine Standortsicherung nach 2022

Bruchsal/Stuttgart. Nun bestätigt auch der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU), was sein Staatssekretär Martin Jäger bereits mitgeteilt hatte: die Standortzusage für die Polizeischule in Bruchsal gilt lediglich bis 2022. Darüber hinaus kann - entgegen anderslautenden Meldungen der vergangenen Wochen - seitens des Innenministeriums keine Garantie für den Standort der Bruchsaler Polizeischule gegeben werden. Dies schrieb Innenminister Strobl jetzt auf Anfrage dem FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung (Karlsruhe-Land). "Es ist sehr bedauerlich, dass mir gegenüber nun auch offiziell und schriftlich keine langfristige Planungssicherheit für den Standort Bruchsal der Polizeischule gegeben werden kann", sagte Christian Jung als erste Reaktion auf den Brief des Ministers.

Die Mitteilung des Innenministers, man werde aber den Standort Bruchsal in die künftigen Überlegungen einbeziehen, hält der FDP-Politiker dagegen für "wenig hilfreich". Erfreut hingegen zeigte sich Jung darüber, dass seine Hinweise auf fehlendes WLAN in der Polizeischule nun Früchte zu tragen scheinen: Sobald die Mittel im kommenden Haushalt freigegeben werden, soll die Polizeischule entsprechend ausgestattet werden. "Wir Freien Demokraten stehen für Fortschritt und Zukunft - deshalb setze ich mich auch weiterhin für den Erhalt, die bauliche Modernisierung und Erneuerung der Polizeischule auch durch Neubauten in Bruchsal ein", sagte Christian Jung.
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