Ein „Volltreffer“ für das Hohberghaus: Christoph Röckinger als neuer Einrichtungsleiter offiziell vorgestellt

Offiziell als neuer Einrichtunsgleiter des Hohberghauses durfte sich Christoph Röckinger (links) vergangenen Dienstag vorstellen. Eingeführt wurden auch Julia Scherf (rechts) als Schulleiterin der Hohbergschule und Bernhard Kölbl als stellvertretendem Schulleiter der Hohbergschule.
 
Christine Jung-Weyand, Vorstand des Badischen Landesvereins für Innere Mission

Christoph Röckinger wurde offiziell als neuer Einrichtungsleiter des Hohberghauses Bretten vorgestellt. Eingeführt wurden auch Julia Scherf als Schulleiterin der Hohbergschule und Bernhard Kölbl als stellvertretendem Schulleiter der Hohbergschule.

Bretten (hk) Nicht nur Friedrich Schillers „Ode an die Freude“, vorgetragen vom Schulchor des Hohberghauses Bretten, fand großen Anklang bei seinen Zuhörern. Auch die Ansprache des neuen Einrichtungsleiters des Hohberghauses, Christoph Röckinger, erntete viel Applaus. Zur offiziellen Einführung von Röckinger sowie von Julia Scherf als Schulleiterin der Hohbergschule und von Bernhard Kölbl als ihren Stellvertreter hatte der Badische Landesverein für Innere Mission (BLV), Träger des Hohberghauses am heutigen Dienstag in den Saal des Verwaltungsgebäudes im Hohberghaus eingeladen. Für ein stimmungsvolles Ambiente sorgten zwischen den Reden, neben den Auftritten des Schulchores, musikalische Einlagen von Cello und E-Piano.

Ein „Volltreffer“ für das Hohberghaus

Mit Röckinger habe das Hohberghaus eine „fachlich sehr kompetente und im persönlichen Umgang authentische Führungskraft gewonnen", sagte Christine Jung-Weyand, Vorstand des BLV, in ihrer Rede und nannte zudem die wichtigsten Stationen seines Werdegangs: So war er bis 2012 als Gründungsmitglied und pädagogischer Mitarbeiter in der Schule Enzberg tätig. Bis Ende 2017 war Röckinger mit der Führung des größten Bereichs des Hohberghauses, der teilstationären Jugendhilfe, betraut. Nun habe das Hohberghaus mit Röckinger als neuen Einrichtungsleiter einen „Volltreffer“ landen können: „Wir erleben sie als leidenschaftlichen Pädagogen, der Kindern und Jugendlichen respektvoll und wertschätzend begegnet“, so Jung-Weyand. Zu den Zielen des 36-Jährigen, der für einen Generationenwechsel an der Spitze des Hohberghauses steht, gehöre es, „gute Zukunftschancen für selbstbestimmte Jugendliche“ zu ermöglichen und das Haus voranzubringen.

„Eine Schulleiterin voller Energie, Tatendrang und Begeisterungsfähigkeit“

Ein „Glücksfall“ für die Hohbergschule sei auch Scherf, die an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe das Studium für Lehramt an Grund- und Hauptschulen absolviert hat und bereits seit September 2017 als Schulleiterin tätig ist: „Sie sind eine Schulleiterin voller Energie, Tatendrang und Begeisterungsfähigkeit“, lobte Jung-Weyand. Zusammen mit Bernhard Kölbl („der ruhende Pol im Führungsteam“) als ihrem Stellvertreter übernimmt sie an der Hohbergschule und ihren Außenstellen die Verantwortung für 155 Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf. Kölbl, der ein Studium für Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe absolviert hat, setzte sich in seiner Ansprache mit der Frage auseinander, wie man Werte vermitteln könne. Er sehe die Antwort im Konzept des „Vorlebens“ und durch „empathisches Zuhören, Achtsamkeit und echtem Interesse“. Dann könne man Sicherheit und Vertrauen, aber auch Engagement und Respekt vermitteln.

Seit Mai zweite Wohngruppe zur Inobhutnahme für Mädchen und junge Frauen

Das Hohberghaus ist eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung des Badischen Landesvereins für Innere Mission (BLV), zu der eigene Schulen (Hohbergschule, Schule Enzberg, Werkstattschule Pforzheim) und ein Kinderhaus „Im Brückle“ gehören. Aktuell werden 365 Kinder und Jugendliche im Hohberghaus und seinen Außenstellen betreut. Zuletzt hat der BLV im Mai 2017 eine zweite Wohngruppe zur Inobhutnahme für Mädchen und junge Frauen im Hohberghaus eingerichtet.
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